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Große Westägypten Expedition

Umfassende, ca. dreiwöchige Geländewagenexpedition

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Aktuell, Mai 2011

NEUSTART>>>> Weisse Wüste, Gilf Kebir, Sandsea & Oase Siwa, hier bieten wir zunächst diese Reise zum Termin 07.11.2011 - 26.11.2011 an:
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Diese Tour dauert 20 Tage inkl. der Flugtage.

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Focus der Reise

Geländewagentour mit Expeditionscharakter in den tiefen Südwesten der ägyptischen Wüste im Dreiländereck von Libyen, Sudan und Ägypten. Erkundungen und Erfahrungen auf den Spuren der legendären Expeditionen des Grafen Almásy.

Vorgesehenes Expeditionsprogramm

1. bis 2. Tag: Anreise und erstes Camp in der Wüste

Flug von Frankfurt nach Kairo, Übernachtung im Hotel und am nächsten Tag Aufbruch mit den Geländewagen in Richtung Fayoum zum Qaroon-See. Erstes Camp im Freien weit nördlich und oberhalb des Sees, wo es keine Stechmücken gibt. In der Umgebung finden sich zahlreiche historische Stätten, von denen einige besichtigt werden können, wie z.B. Qasr El Sagha und Madinet Dimai (Grenzbefestigungen, sowie Tempel- u. Häuserreste aus dem Mittl. Reich bzw. aus ptolemäischer Zeit).

3. bis etwa 6. Tag: Durch die östliche Weiße Wüste nach Dakhla

Bevor die Oasenkette von Bahariya (die auf dem Rückweg besucht werden kann) erreicht wird, biegen die Fahrzeuge ins Gelände ab und fahren zum längsten Dünenzug Ägyptens, der Abu Muharik Düne. Lager vielleicht am Fuß des Ghurd Abu Muharik, der sich etwa 400 km von Nordwesten nach Südosten bis zur Oase Kharga erstreckt.

Entlang des Dünenzugs geht es in südlicher und später westlicher Richtung zur Tropfsteinhöhle Djara (und evtl. noch zu einer neu entdeckten Höhle mit Felsbildern!), einem echten Höhepunkt der Reise und weiter nach Süden zur Oase Dakhla. Besuch des alten Ortsteils El Qasr, Übernachtung in einem kleinen Hotel und letzte Vorbereitungen für die Fahrt in den tiefen Süden.

7. bis etwa 9.Tag: Fahrt zum Djebel Uweinat und Wanderung im Karkur Talh

Aufbruch mit den nun vollbeladenen Geländefahrzeugen nach Bir Sahara, einem wichtigen Streckenposten auf dem Weg zum Djebel Uweinat.

Nach Erreichen des Djebel Uweinat campiert die Gruppe im Einzugsbereich des Karkur Talh, eines der Haupttäler des Uweinat. Erkundung des Tals und Suche nach Felsbildstätten zu Fuß, unter Führung des einheimischen Guides. Das Karkur Talh wird auch “Akaziental” genannt, Ladislaus Almasy erforschte 1933 ausgiebig die Region, welche somit auch der “nicht-wissenschaftlichen Welt” ein Begriff geworden ist.

10. bis etwa 13. Tag: Felsbildexkursion und Überquerung des Gilf

Vom Djebel Uweinat führt die Piste weitgehend nördlich zu einigen markanten Landmarken wie den Clayton Craters, einer Gruppe vulkanischer Krater und zum Denkmal für Kemal Ed Din (errichtet von L. Almasy), welches an der Südspitze des Gilf Kebir liegt.

Das Plateau des Gilf Kebir erhebt sich nicht so hoch wie der Djebel Uweinat, jedoch ragt es mächtig über die umgebende flache Sandlandschaft auf. Begleitet von der Arkanu-Düne setzen wir den Weg westlich am Plateau entlang fort und erreichen das Wadi Sura, welches u.a. die “Höhle der Schwimmer” beherbergt. In der Region steht Zeit zur Verfügung, auch andere Felsbildhöhlen zu erkunden, so etwa die sogenannte "neue Höhle", die wir und unsere Partner wiederentdeckt haben. Sie ist wesentlich schöner als die allgemein bekannte "Höhle der Schwimmer". Es gibt Malereien und Gravierungen von feinster Detailtreue, unbeschreiblich vielfältig, verschiedene Epochen neben- und übereinander, Menschengruppen, Figurenfriese, Schwimmer, Riesenfiguren, Tiere, Masken...

Nochmal entlang der Westwand (nun wieder nach Süden) des Gilf und dann über den Pass von El Aqaba auf das Plateau hinauf bringen die Fahrzeuge die Gruppe und wenden sich dann nach Nordwesten, um über einen steilen Pass hinunter zum Wadi Abdelmalik zu gelangen. Damit ist der Nordrand des Plateaus erreicht und es bieten sich herrliche Ausblicke auf die heranwogenden Dünen der Großen Sandsee. Beim schwierigen Auf- und Abstieg empfiehlt es sich, zu Fuß zu gehen; Bewegung tut gut und die Fahrzeuge werden entlastet.

14. bis etwa 15. Tag: "Oase" Zarzura, Great Sandsea und Silica Glas

Im Wadi Abdelmalik, dem längsten der drei nördlichen, großen Wadis, welches auch heute noch von zahlreichen Bäumen bestandenen ist, lag das sagenumwobene “Zarzura” der historischen Berichte. Von L. Almasy zum erstenmal besucht, vorher jedoch bei einem Flug bereits aus der Luft von seinen Reisebegleitern geortet. Seinen heutigen arabischen Namen erhielt es nach dem letzten, ständigen Bewohner, einem Karawanier, aus dem Stamm der Zwaya.

Die Fahrzeuge lösen sich vom Plateaurand und befahren schwierige Sandpassagen durch die Große Sandsee (Bahr ar Rimal) auf dem Weg zu den Fundstellen des Silica Glas (in letzter Zeit sehr bekannt geworden durch die Geo-Reportage von Uwe George Geo Nr. 10/Okt. 2000).

Wir möchten nachdrücklich darauf hinweisen, dass die Wissenschaftler vom Kölner Institut für Afrikanistik unter der Leitung von R. Kuper hier geforscht haben und noch weiter forschen werden. Um keine Fundzusammenhänge zu zerstören, bitten wir alle Reiseteilnehmer, sich in dieser Region (natürlich auch in allen anderen!) äußerst vorsichtig und zurückhaltend zu bewegen und „außer Fotos nichts mitzunehmen”.

16. bis etwa 18. Tag: Zurück auf das Gilf Kebir durch das Wadi Hamra, Querung nach Osten, Mud Pans und Abu Ballas

Nochmals erklimmen wir das Gilf Plateau, und zwar durch das Wadi Hamra, das "rote Tal". Später wendet sich der Weg in Richtung Osten, um zu den Mud Pans und schließlich nach Abu Ballas zu navigieren. Eine alte Karawanenroute verband Abu Ballas mit dem ca. 160 km westlich gelegenen Dakhla und Carlo Bergmann hat während seiner zahlreichen Erkundungsreisen noch viele weitere solcher Depots entdeckt.

Die westlichen oder südlichen Endpunkte der Route sind noch nicht bekannt; recht sicher scheint die Erkenntnis zu sein, dass man zur damaligen, noch nicht näher einzuordnenden Zeit, mit Eseln unterwegs war und wahrscheinlich Wasserdepots angelegt wurden, damit Karawanen überhaupt möglich waren. Leider ist Abu Ballas, "der Vater der Krüge" inzwischen sehr viel besucht und auch stark geplündert.

19. bis etwa 22. Tag: Letzte Eindrücke in der Region von Farafra und Bawiti, Rückfahrt nach Kairo, Rückflug

Zügige Fahrt nun nach Dakhla, Besichtigung der Altstadt El Qasr, falls es bei der Hinfahrt keine Gelegenheit dazu gab. Hotelübernachtung und eine wohlverdiente Dusche oder ein Bad in einer der warmen Quellen, in der näheren Umgebung.

Auf Asphalt nun über Farafra und Bahariya zurück nach Kairo. Sollte noch Zeit bleiben, kann noch ein kurzer Abstecher in die westliche Weiße Wüste erfolgen oder evtl. die Besichtigung einer Grabkammer (jüngste Mumienfunde) in Bawiti.

In Kairo angelangt, checken wir im Hotel ein und haben, sofern der Reservetag nicht an anderer Stelle verbracht wurde, den nächsten Tag für fakultative, selbständige Ausflüge und Besichtigungen zur freien Verfügung, wie z.B. Ägyptisches Museum oder Pyramiden von Gizeh oder das Basarviertel Khan El Khalili etc. Unsere ReisebegleiterIn, bzw. der örtliche Begleiter gibt Tipps für die Taxifahrten.

Transfer zum Flughafen und Rückflug Kairo - Frankfurt.

Änderungen vorbehalten!

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Termine & Preise 2010/1. Quartal 2011

07.11.10 - 28.11.10 € 2.300,- *
19.12.10 - 09.01.11 € 2.300,- *
20.02.11 - 13.03.11 € 2.300,- *
27.03.11 - 17.04.11 € 2.300,- *
* Preis für das Landarrangement
plus Flug Lufthansa (FRA - CAI - FRA,
ab Euro 650,-). Zubringerflüge von LH
ab anderen Städten als Frankfurt: ab Euro 80,-

Leistungen

Zusätzliche Kosten

Visumgebühr z. Zt. € 20,-- , gelegentliche Restaurantessen und persönlich bestellte Getränke (speziell am Beginn und Ende der Tour), weitere evtl. anfallende Hotelaufenthalte, Trinkgelder, evtl. Flughafengebühren, evtl. Taxikosten und Eintrittsgeb. in Kairo, Unvorhergesehenes.
Einzelzimmer + Einzelzelt: € 150,--

Exkurs Flugkosten

Wegen ständig wechselnder Tarife, Steuern und Gebühren - vor allem während der Hochsaisonzeiten - müssen wir mehr und mehr dazu übergehen, Landarrangement und Flug getrennt auszuweisen. Wir schreiben LH-Flüge "ab" 650,- Euro, da bei späten Buchungen die günstigen Tarifklassen evtl. nicht mehr zur Verfügung stehen. Zudem schwanken die Steuern und (Sicherheits-) Gebühren nahezu monatlich. Früh buchen lohnt sich!

Lufthansa bietet Zubringerflüge zum Frankfurt - Cairo Flug z.B. von Berlin, Stuttgart oder München ab 80,- Euro an.

Flugbuchung gleichzeitig mit der Buchung des Landarrangements bei SUNTOURS: Vorteil, die bei uns gebuchten Flüge sind gegen Rücktrittskosten versichert!

Teilnehmerzahl

Mindestens 7 Personen, maximal 12.

Wichtig, zur Einholung der erforderlichen Genehmigungen:

Wir benötigen sechs Wochen vor Reisebeginn eine sehr gute Fotokopie (das Passbild muss erkennbar sein) der beiden maßgeblichen Seiten Ihres Reisepasses (die Seite mit dem Passbild und die Seite mit den Angaben über Wohnort etc.).

Oder besser einen guten Scan per E-mail im JPG-Format (mittelstark komprimiert) oder im TIF-Format.

Sandsea & Oase Siwa:

Es besteht die Möglichkeit, den Rückweg vom Gilf so zu variieren, dass die gesamte Great Sandsea bis zur Oase Siwa nach Norden hin durchquert wird. Bitte äußern Sie bei Anmeldung Ihr Interesse und sprechen Sie mit uns!

Ergänzende Informationen zum Reiseland Ägypten

Visa, Impfungen, noch einige Notizen zu markanten Plätzen, im Zelt oder im Freien schlafen...?

Siehe "Ländermerkblatt Westägypten", welches wir zum Ausdrucken für Sie vorbereitet haben.

Veranstalter

SUNTOURS GMBH Expeditionen Karawanen Trekking. Es gelten die Reisevertragsbedingungen der SUNTOURS GmbH, siehe oberste Navigationsleiste.

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