Zeit für die Wüste
Südalgerien - ca. zweiwöchige Aufenthaltsreise,
nordwestlich von Tamanrasset






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Focus der Reise

Zeit zum Wandern, Lesen, Relaxen, den Tag passieren lassen, Erlebnisse nach „innen wirken lassen“. Wir haben für unsere Idee "Zeit für die Wüste" ein neues, ideales Gebiet gefunden: Tishel Koutatine, eine Traumlandschaft aus sandumspülten Granitformationen!
Zeit für die Wüste

Vorgesehener Expeditionsverlauf

1. und 2. Tag

Direktflug von Frankfurt nach Tamanrasset oder Umsteigeflug über Algier. Übernachtung in einer hübschen Herberge mit Blick auf die Felswand Hadriane und das Hoggar-Gebirge. Nach kurzem Aufenthalt in Tamanrasset (Stadtrundgang/Einkäufe), lösen wir uns von der „Zivilisation“.

Bereits am Ende des ersten Fahrtages sind wir weit draußen in einer sehr schönen Region, genannt Essidiene. Das Hoggargebirge liegt weit hinter uns, bei klarem Wetter sind noch einige Ausläufer am südöstlichen Horizont zu sehen. Über Dünen und Sandrampen lassen sich die Granitkuppen von Essidiene erklimmen.

Etwa 3. Tag

Der nächste Tag führt uns in langsamer, vorsichtiger Fahrt weiter nach Nordwesten, meist sind breite Wadis - Trockenflusstäler - unser Weg. Unterwegs gibt es einige prähistorische Felsgravuren zu besichtigen, z.B. das "Löwenfries".

Am Ende des dritten Tages (2. Fahrtag) erreichen wir Tishel Koutatine. Da inzwischen recht viele unserer Kunden den alten Platz im Tassili d'Admer ausgiebig kennen, haben wir hierher gewechselt.

Unsere Begleiter suchen einen geeigneten Lagerplatz, das Küchenzelt und dasLeckere Salatplatten, es ist angerichtet! Aufenthaltszelt werden aufgebaut. Für die Übernachtung stehen gute, leicht aufzubauende Kuppelzelte (Ferrino Expeditionszelte) sowie Schaumstoffmatten zur Verfügung.

4. bis etwa 8. Tag

Die Fahrzeuge mit Fahrer bleiben sicherheitshalber bei der Gruppe, selbstverständlich auch der, das Nomadenleben gewohnte und erfahrene Koch.

Ein Satellitentelefon ist absolut nur für Notfälle vorhanden, nicht zum Plaudern und nicht zum Abfragen von Börsenkursen; es bleibt unter Verschluss. Etwa 40 km außerhalb unseres Gebietes liegt ein Brunnen mit gutem, trinkbarem Wasser, so dass wir uns ab und zu dort versorgen können. Die Achtsamkeit mit diesem „Überlebensmittel“ wird uns bewusst werden.

Die Tuareg betonen „aman iman“ - Wasser ist Leben!

Weshalb bieten wir diese Reise an?

Nach vielen Reisen in die Sahara im Laufe der letzten Jahrzehnte, eindrucksvollen Landschaften und Begegnungen, lag diese Reise zur Abrundung unseres Programms nahe. Eine Geländewagentour erlaubt es einem, in kurzer Zeit möglichst viele spektakuläre Etappen und Ziele zu erleben.

Beim Wandern zu Fuß oder mit Kamelen wird ein Erleben zahlenmäßig weniger, aber die Eindrücke dafür intensiver. Es geht nicht um das Sammeln flüchtig aufgenommer Eindrücke: das Geschenk ist die Zeit, die uns bleibt, die Landschaft und alle sonstigen Erlebnisse und Eindrücke zu verinnerlichen.

Durch unsere natürliche Geschwindigkeit, das Gehen und Verweilen, ist dies am ehesten gewährleistet. Der Reisende zu Fuß wird Teil der Landschaft, in welcher er sich bewegt.

Bei Beginn unseres Aufenthaltes werden wir eine der Granitkuppen besteigen, zur Orientierung. Auch erklären wir einige der zahlreichen Tierspuren, die man selbst hier, in der nahezu vegetationslosen Sandwüste, entdecken kann.

Die Region Tishel Koutatine ist nicht sonderlich klar gegliedert. Dank einesTishel Koutatine markanten Berges in der Nähe unseres Lagerplatzes kann man sich jedoch gut orientieren. Die Ausdehnung von West nach Ost dürfte etwa 20 km sein, ebenso von Nord nach Süd.

Eigene kleine Exkursionen können unternommen werden. Wichtig dabei und eiserne Regel: Wer im Laufe der Tage zu einer Wanderung aufbricht, meldet sich ab! Auf Dünen und Granitrücken kann man die natürlichen Steinskulpturen durchwandern, Kugeln, Säulen und geometrisch angeordnete Spalten. Aber auch ein Marsch hinaus in die unermessliche Ebene, die außerhalb des Gebietes schimmert, dürfte ein einprägsames Erlebnis sein.

Wandern alleine hinaus in diese Weite, "Einssein" mit der Natur, der Weite, der Stille, mit sich selber.

Jahrtausende vor unserer Zeit war diese Region wohl schon besiedelt.Tishel Koutatine Lagerplätze und Feuerstellen aus der Steinzeit gibt es zu entdecken.

Wir haben die Region Tishel Koutatine vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal besucht und im Laufe der Zeit ausgiebiger exploriert. Im Verlauf unserer Tour Adrar N'Ahnet & Tim Missaou durchqueren wir diese Landschaft. Touristengruppen werden wir kaum begegnen, nur selten haben wir Kletterer aus Frankreich an einer spektakulären Granitwand beobachtet.

Auf Satellitenbildern entdeckten wir (aktuell hier im Büro) in der Nähe von Tishel Koutatine die Reste eines Kraters. Ein Ausflug dorthin - mit den Fahrzeugen - bietet sich an.

Fazit am Ende der Aufenthaltstage könnte dieses Zitat von Isabelle Eberhardt sein: Reisen ist, wenn man nicht denkt, sondern die Abfolge der Dinge vorbeiziehen sieht, wenn sich das eigene Lebensgefühl dem Maß des Raumes einfügt. Es sind keine aufregenden Situationen; es ist ein ruhiger Geisteszustand, der einst allen menschlichen Rassen eigen war und sich heute noch, ganz in unserer Nähe, bei den Nomaden verewigt.

9. bis etwa 14. Tag

Wir fahren gemächlich nach Osten und überqueren die Asphaltstraße, die von Tamanrasset nach In Salah führt und sehen die Baustelle der neuen Wasserleitung, die Tam eine bessere Versorgung garantieren soll. Etwa 900 km Länge, ein enormes Projekt.

Aber keine Angst, dies ist nur ein Punkt, dann tauchen wir wieder in die Wüste ein und folgen schmalen Fahrspuren, die üblichen, bekannten Überlandpisten sind weit entfernt.

Wegpunkte sind: Die Bergspitzen von Tidikmar, der Garet El Djenoun, der "Berg der Geister" am Nordende des Teffedest, sowie die Krater der Vulkanebene von Amadror. In einer der weit heruntergewitterten Kratersenken gibt es Steinsalz.

Eine völlig neue Landschaft taucht auf: Das mächtige Tassili N'Ajjer und an dessen Fuß die hohen Dünen des Erg Admer.

Sofern es einigermaßen windstill ist können wir in den Dünen nochmals zwei Nächte kampieren. Bei Wind oder Sturm ziehen wir uns in den ausgewittertenZeit für die Wüste Plateaurand des Ajjer zurück und lagern dort geschützt zwischen Sandsteinwänden und -säulen.

Eventuell bleibt Zeit für eine Wanderung in die Schlucht von Essendilene.

15. Tag

Unweit des Erg Admer, am Fuß des Tassili N'Ajjer liegt die Oasenstadt Djanet, wo wir den Direktflug nach Frankfurt erreichen.

Alternative Flugmöglichkeiten bleiben vorbehalten.

Änderungen vorbehalten!

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Termine & Preise 2011/2012

19.02.2012 - 04.03.2012 € 2.200,- *
11.03.2012 - 25.03.2012 € 2.200,- *
25.03.2012 - 08.04.2012 € 2.200,-
01.04.2012 - 15.04.2012 € 2.200,- *
14.10.2012 - 28.10.2012 € 2.200,- *
04.11.2012 - 18.11.2012 € 2.200,- *
25.11.2012 - 09.12.2012 € 2.200,- *
23.12.2012 - 06.01.2013 € 2.200,- *
sowie Februar/März/April 2013
* Touren auf Basis der geplanten Direktflüge
von Frankfurt nach Südalgerien und zurück.

Leistungen

Zusätzliche Kosten

Visumgebührten, Hotelaufenthalte bei unvorhergesehenen Ereignissen, evtl. Restaurantessen/Getränke bei Beginn und Ende der Touren, Unvorhergesehenes.
Einzelzimmer/Einzelzelt: Euro 50,-

Teilnehmerzahl

Mindestens 7 Personen, maximal 12.

Speziell zu dieser Reise

Leichte Terminverschiebungen sind möglich, da regelmäßig bei Erstellung der Ausschreibungen noch keine Flugpläne für das jeweils nächste Quartal vorliegen.

Übersichtskarte: Wir empfehlen als Karte zur Vorbereitung und zur Übersicht über Sahara und Sahel die Michelin Nr. 741. Detailkarten befinden sich an Bord der Fahrzeuge.

Weitere Informationen

zu Visa, Impfungen, AA-Sicherheitshinweise oder Reisewarnungen etc., entnehmen Sie bitte dem speziell zum Ausdrucken vorbereiteten "Ländermerkblatt Algerien"

Veranstalter

SUNTOURS GMBH Expeditionen Karawanen Trekking. Es gelten die Reisevertragsbedingungen der SUNTOURS GmbH, siehe obere Navigationsleiste.

Eine Fotoseite zu dieser Aufenthaltsreise...

Mehr Fotos von der Tour (früherer Aufenthaltsort) finden Sie auf dieser Sonderseite!

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