Cap Sim & Djebel
Toubkal
Südmarokko -
etwa zwei Wochen
Trekking am Atlantik,
Aufenthalt im Gebirge

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Focus der Reise

Wir haben für Sie an Marokkos Atlantikküste einen ganz besonderen Leckerbissen ausgekundschaftet: Eine Wanderung, die südlich von Essaouira am "Cap der Dünen" beginnt und dann einer spektakulär schönen Küstenlandschaft folgt.

Bei dieser mittelschweren Wanderung begleiten uns Chleuh-Berber als Führer und Begleitmannschaft. Kamele tragen unser Gepäck, die Zelte und die Küchenausrüstung. Nach der Wanderung gibt es noch ein "Kontrastprogramm": Den Rückweg nach Marrakech legen wir so, dass uns ein geruhsamer Aufenthalt in der Hochgebirgsregion des Djebel Toubkal gegönnt ist. Die Stimmungen am Djemaa el Fna in Marrakech beschließen die Reise.

Vorgesehener Tourenverlauf

1. bis 2. Tag: Anreise nach Marrakech und Fahrt nach Essaouira

Flug Frankfurt - Casablanca - Marrakech, Transfer und Übernachtung im Hotel.

Fahrt im Kleinbus nach Essaouira. Die schöne Altstadt mit andalusischem Charakter, erbaut direkt auf den Küstenfelsen, ist sicherlich einen Besuch wert. Der Fischerhafen, die alte portugiesische Festung und die rote Stadtmauer, sowie die besondere Atmosphäre in der Stadt, machen den Stadtbummel zum einmaligen Erlebnis. Übernachtung voraussichtlich in einer Auberge oder einem Hotel.

3. bis etwa 8. Tag: Karawane/Trekking entlang des Atlantik

Wir lernen unsere Karawanen-Begleitmannschaft kennen und brechen auf, zur ersten Etappe entlang des Strandes am Cap Sim. Während der nächsten ca. 6 Tage sind wir ohne Fahrzeugbegleitung mit den KamelenRast am Strand und unserer Crew unterwegs. Wir legen zum Teil 5-6 stündige Wanderetappen pro Tag zurück.

Die ersten Ziele sind das archaisch wirkende Grabmal des Marabout Sidi Kaouki und die Kaskaden von Sidi Mbarek. Begleitet werden wir oft von wunderbaren Dünenketten entlang des riesigen Strandes. Berühmt ist dieser Atlantikabschnitt bei Wind- und Wellen-Surfern. Unser Interesse gilt jedoch mehr dem Wandern und der Betrachtung der herrlichen Landschaft.

Später folgen wir einem steilen Pfad auf den Klippen über dem Meer, hin und wieder unterbrochen von kleinen Buchten. Etwa am 3. Tag der Wanderung biwakieren wir in einem Arganienwald am Strand von Iftane, einem kleinen Fischerort.

Immer noch wandern wir über Klippen und Hügel. Strände, wie am EndKlippen und Bucht bei Ebbee der Welt tauchen auf, nur besucht von Ziegenhirten mit ihren Herden. Wir nähern uns dem Cap Tafelney, dies dürfte etwa die Hälfte unseres Treks sein. Ein kleiner Fischerort liegt im Schutze des Kaps und daran schließen sich Sandstrände an. Übernachtung in den Dünenketten am Meer.

Weiter, wieder auf einem phantastisch schönen Pfad entlang der Corniche, wandern wir nochmals durch lichte Arganienwälder. Die Argania-Spinosa ist ein Sapotengewächs, welches nur hier und am Südhang des Hohen Atlas gedeiht. Aus den Samen der gelben Beerenfrüchte wird ein Öl gewonnen, mit dem die Berberbevölkerung eine einfache Mahlzeit aus angebratenen Brotstücken zum Frühstück zubereitet. Auch die marokkanischen Ziegen mögen die Arganien-Früchte sehr und oftmals sehen wir diese Kletterkünstler in den Kronen der Bäume, wo sie auch noch die letzten Früchte zu erhaschen versuchen.Ein Lager während der Atlantikwanderung

Unsere Wanderung führt weiter entlang des Ozeans und wir stoßen auf hübsche Fischerdörfer mit strahlend-weißen Häusern. Gegen Ende unserer Tour steigen wir von den Klippen wieder hinunter ans Meer, zu einer letzten Badebucht. Unsere Karawane endet, bevor wir auf eine größere Straße stoßen, in der Nähe des kleinen Ortes Tillelt. Am Nachmittag des letzten Trekkingtages erwarten uns die Begleiter mit dem Minibus und wir fahren über Agadir und durch das fruchtbare Tal des Oued Souss nach Taroudant. Dort erwartet uns der üppige tropische Garten des romantischen Hotels Palais Salam, wo wir übernachten. Mit dem Taxi ist es nicht weit in den lebhaften und landestypischen Souk des Ortes und anschließend können wir uns in der Oase des Hotelgartens entspannen.

etwa 9. Tag: Fahrt per Minibus von Taroudant und in den Hohen Atlas

Am nächsten Morgen steigt die Straße bald steil an, in die Bergwelt des Hohen Atlas. Wir kurven den Tizi n‘Test-Pass hoch, einen der schönsten Hochgebirgspässe Marokkos. Bei Asni geht es rechts ab und eine schmale Straße, später nur noch Piste, bringt uns über Imlil nach Arumd, zu Füßen des Djebel Toubkal gelegen. Unser Gepäck wird von Mulis nach Arumd gebracht und wir laufen zu Fuß, ein knappes halbes Stündchen. In einer einfachen, aber schön gelegenen Herberge oder einem angemieteten Haus logieren wir die nächsten Tage im sattgrünen Flusstal. Alternativ ist es uns freigestellt, eine Herberge in der Nähe von Imlil zu nutzen.

10. bis etwa 12. Tag: Aufenthalt und Wanderungen in Arumd oder fakulatativ Besteigung des Djebel Toubkal

Aufenthalt in Arumd zum Rasten, Wandern, Bergsteigen. Wer sich fit genug fühlt, kann den Djebel Toubkal besteigen. Führer und Maultiere für das Gepäck heuern wir im Dorf an. Jede/r sollte für sich prüfen, ob er /sie die mehr als 4000 Höhenmeter bewältigen kann. Arumd liegt auf etwa 2.000 Metern und es geht zunächst mäßig steil aufwärts, bis zum Pilgerort und Grabmal Sidi Chamharuch. Danach steigt die schmale Bergroute rapide an, auf 3.200 Meter. Die vom französischen Alpenverein gebaute Schutzhütte “Refuge Neltner”, bietet ein einfaches Nachtlager, bevor maTal im Hohen Atlasn zeitig am nächsten Morgen die restlichen ca. 900 Höhenmeter zum eigentlichen Gipfel (4.167 m) über sehr geröllige Hänge aufsteigt.

Die Täler bei Imlil und Arumd werden selbst in dieser Höhenlage noch landwirtschaftlich genutzt. Die Felder sind winzig und die Feldarbeit hart. Schon kleine Kinder sind mit Holzsammeln und Viehhüten beschäftigt. Die Mädchen und Frauen waschen Wäsche in den glasklaren Bächen, die von großen Walnussbäumen gesäumt sind. Im Sommer wirkt die Szenerie paradiesisch, aber bereits ab Mitte September beginnt der harte Herbst und dann schon bald der überaus strenge Winter, mit Schnee und Frost. Erst ab Anfang Mai wird es wärmer und die Pisten wieder passierbar, nachdem die Schneeschmelze vorüber ist. Die Berberbevölkerung, ständig diesem rauen Klima ausgesetzt, ist trotz allem freundlich und aufgeschlossen, nicht zuletzt bedingt auch dadurch, dass sie etwas zusätzliches Einkommen durch den Bergtourismus und die Pilger erwirtschaften kann.

13. bis etwa 14. Tag: Fahrt vom Hohen Atlas nach Marrakech und Stadtvisite

Kurze Fahrt nach Marrakech (von 2.000m Höhe auf nur noch ca. 400mJardin Majorelle Marrakech Höhe !). Hitze, Staub, Palmen, lärmender Verkehr sind zwar zunächst ungewohnt nach dem Hochgebirgsaufenthalt. Sicherlich lassen Sie sich aber bald vom bunten, geschäftigen Treiben der Stadt gefangen nehmen. Mit dem Petit Taxi oder auch zu Fuß, tauchen Sie ein in das Gewimmel der Gassen und Souks. Übernachtung im Hotel.

Etwa 15. Tag: Rückflug nach Deutschland

Rückflug von Marrakech über Casablanca nach Frankfurt.

Änderungen vorbehalten!

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Termine & Preise 2012

28.06.12 - 12.07.12 € 1.490,-
12.07.12 - 26.07.12 € 1.490,-
02.08.12 - 16.08.12 € 1.490,-
16.08.12 - 30.08.12 € 1.490,-
Einzelzimmer/-zelt € 110,-
Rail & Fly € 60,-

Leistungen

Zusätzliche Kosten

Gelegentliche Restaurantessen u. persönlich bestellte Getränke (am Beginn und Ende der Reise, sowie in Aroumd/bzw. Imlil). Entgelt für Führer u. Eintrittsgebühren bei Besichtigungen, Trinkgelder, Unvorhergesehenes.
Einzelzimmer + Einzelzelt € 110,--

Rail & Fly, Anreise zum Abflugort mit der Bahn

Royal Air Maroc offeriert für z.Zt. € 60,-- (2. Klasse) ein Bahnticket zum Abflugort und zurück, gültig ab allen Bahnhöfen der BRD. Bitte bei Anmeldung angeben, falls gewünscht.

Teilnehmerzahl

Die Reise wird bereits durchgeführt, wenn sich 4 Personen angemeldet haben, die maximale Teilnehmerzahl ist 12.

Aufpreis bei 3 Personen: 50 Euro, bei 2 Personen: 100 Euro

Abflüge ab anderen Städten

Royal Air Maroc bietet Flugverbindungen nur ab Frankfurt oder Düsseldorf.

Zelt

2-Personen-Zelte stehen während des Trekkings zur Verfügung.

Ausrüstungsliste/Literatur

Bei Buchung erhalten Sie eine detaillierte Ausrüstungsliste mit Klimatabelle, sowie eine ausführliche Literaturliste.

Wichtige Informationen zu den Anforderungen

Die Trekking-Tour ist nicht allzu schwierig, jedoch ist guter Gesundheitszustand, Ausdauer im Laufen, sowie Flexibilität absolut erforderlich. Dies gilt auch besonders für die fakultative Toubkal-Besteigung. Zur Vorbereitung für diese Tour empfehlen wir Ihnen etwas Training mit dem Fahrrad oder auch Lauftraining. Ein "Muss" sind gut eingelaufene Wanderschuhe, sowie wetterbeständige Kleidung. Erfahrung im Umgang mit Kamelen ist nicht notwendig. Die Kamelführer gehen mit den Tragetieren oft einen etwas leichteren Weg als die Gruppe. Mittags oder am Lagerplatz für die Nacht treffen wir dann wieder auf unsere Karawane. Sie brauchen also nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten selbst zu tragen.

Ergänzende Informationen zum Reiseland Marokko

Bürger der BRD, der Schweiz und Österreichs benötigen kein Visum, jedoch einen Reisepass, der noch mindestens ein halbes Jahr Gültigkeit besitzt. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

Siehe auch Reisehinweise Marokko, welche wir zum Ausdrucken für Sie vorbereitet haben: »» | Reisehinweise Marokko |

Konzept, Veranstalter

Konzeption der Reise, Copyright: SUNTOURS GmbH, Sylvia & Rainer Jarosch.

Veranstalter: Ein erfahrener Kooperationspartner.
Die Reisevertragsbedingungen des Veranstalters erhalten Sie rechtzeitig bei Buchung, bzw. auf Anfrage auch gern vorab.

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