» » Merkblatt Niger schließen

Ein Informationsblatt der

SUNTOURS GmbH Expeditionen Karawanen Trekking

» » www.suntours.de

Ländermerkblatt Niger

Aktuell, 20.11.2009: Das Auswärtige Amt veröffentlicht zur Zeit sinngemäß folgende Meldung: "...wird von Reisen in das Aïr-Gebirge und die im Westen, Norden und Osten angrenzenden Gebiete dringend abgeraten...".

Die Internetadresse des AA lautet: http://www.auswaertiges-amt.de

Inzwischen wurde zwischen der Rebellionsbewegung MNJ und der Regierung ein Friedensvertrag geschlossen. Wir beobachten aufmerksam den Fortschritt und reagieren baldmöglichst.

Fakten (wenn Reisen wieder möglich sind...)

Auch im Niger arbeiten wir seit vielen Jahren mit einem örtlichen Partner vertrauensvoll zusammen. Fahrer und Führer werden vom örtlichen Agenturchef - oft in Abstimmung mit uns - bestmöglich ausgewählt und zu einer erfahrenen, harmonisch arbeitenden Crew zusammengestellt.

Über folgende Fakten müssen Sie sich natürlich völlig im Klaren sein: Abgesehen von Niamey und Agadez gibt es keinerlei Logistik nach europäischen Maßstäben, wir versorgen uns in Oasengärten, nutzen Brunnen um Wasser aufzufüllen und tanken aus unseren eigenen Treibstoffdepots oder kaufen Diesel aus Fässern, bei Händlern. Im Aïr-Gebirge stoßen wir auf holprige Pisten, die oft nur langsam zu befahren sind. Ab der Aïr-Ostseite gibt es meist weglose Routen mit schwersten Sandstrecken. Ein Funksystem steht nicht zur Verfügung. Änderungen oder Verzögerungen wegen Sturm, Pannen, politischen Ereignissen, Kriminalität etc. müssen klaglos akzeptiert werden.

Sie reisen in eines der ärmsten Länder der Welt und werden mit großen sozialen Unterschieden konfrontiert werden; gleichzeitig wird Sie aber auch der Lebenswille, die Kraft und Fröhlichkeit und die Gastfreundschaft der Menschen im Niger überraschen.

Bevölkerung

Der gesamte Nordosten des Staates Niger ist Nomadenregion. Hier leben hauptsächlich Tuareg, sowohl als Vollnomaden, als auch teilweise sedentativ; ferner Peulh (Bororo), Tubu (vor allem Richtung Tschad-Grenze) und arabische Nomaden. Eine Ausnahme bilden die sesshaften Kanuri, die Bewohner der Salz-Oasen wie z.B. Fachi und am Kaouar-Rand. Das Zusammenleben der verschiedenen Nomadengruppen ist nicht immer unproblematisch, das Land wird "enger" durch die ständig ansteigende Zahl der Bevölkerung, Bauern konkurrieren mit Nomaden. Andere Konflikte können sich ergeben, durch die gleichzeitigen Nutzung von Weide und Brunnen zwischen den Peulh-Bororo - die Rindernomaden sind - und den Tuareg. Nur wenn es ausreichend regnet, fällt für alle Tiere genügend Weide und Wasser ab.

In der Ténéré, diesem unermesslichen, scheinbaren unbewohnten Raum, gibt es noch heute die traditionellen Salzkarawanen. Die Karawanen werden hauptsächlich von Tuareg aus dem Aïr und von Bella, aus dem Gebiet südlich von Agadez, durchgeführt. Voraussetzung für die Salzkarawanen ist eine ausreichende Regenzeit, so dass genügend Futter (Afasso-Gras) in getrockneten Bündeln mitgeführt werden kann. Denn der etwa 800 km lange, beschwerliche Weg durch die Ténéré-Wüste führt durch vegetationslose Einsamkeit und Leere, durch Hitze und Kälte. Vom Aïr-Gebirge ziehen die Karawanen meist über Fachi nach Bilma, selten zu weiteren Salzoasen im nördlichen Kaouar. Dort tauschen die Karawaniers mitgebrachte Waren wie Hirse, getrocknete Zwiebeln und Gewürze gegen Salz ein, das die dort ansässigen Kanuri in Salinen abbauen. Nach geglückter Rückkehr ins Aïr begeben sich die Nomaden mit dem Salz auf die Reise zu den südlichen Sahelmärkten Richtung Nigeria, um es dort wiederum gegen Hirse, Tee, Stoffe und andere Waren einzutauschen.

Bei den Touren, die den Großraum Arbre du Ténéré, Fachi, Bilma tangieren, werden wir mit etwas Glück eine oder mehrere Karawanen sehen und dann bekommt unsere "schwierige" Expedition plötzlich einen ganz anderen Stellenwert. Während wir bequem im Geländewagen in 2-3 Tagen diese Region durchqueren, laufen und reiten die Nomaden wochenlang von morgens 05.00 Uhr bis nachts um 11.00 Uhr, essen und kochen Tee im Laufen, müssen die Tiere nachts be- und entladen und füttern. Da bleibt außer in den Oasen, kaum Zeit für Ruhe und Erholung. Aber wenn die Karawane ohne Zwischenfälle durchkommt, hat es sich finanziell für die Nomaden gelohnt.

Die Salzoasen Fachi und Bilma und der Kaouar

Fachi, wie auch Bilma und die anderen Kaouar-Oasen, liegen jeweils am Fuß einer Geländestufe, wo reichlich Wasser an die Oberfläche tritt. Seit Jahrhunderten nutzen die Oasenbewohner dieses Wasser, um in kleinen Becken Salz zu produzieren. Die salz- und mineralhaltige Erde wird vom Wasser gelöst und die unglaubliche Hitzeeinstrahlung und damit verbundene Verdunstung lässt das Salz kristallisieren. Durch aufwendige Arbeitsprozeduren (z.B. muss immer wieder die feste Oberfläche der Becken zerstört werden, damit das Salz zu Boden sinkt), entstehen die bei den Sahelbauern so gefragten "Kantu" und "Fochi" - Salzstöcke und Salzbrote. Das Sahara-Salz gilt als besonders kraftvoll, Meersalz dagegen als minderwertig.

Außer einigen Dattelpalmen wächst sonst kaum etwas in den Oasen, weshalb die Bewohner auf den Karawanenhandel jahrhundertelang angewiesen waren. Selbst heute, im Zeitalter der Motorisierung, ist dieser Handel nicht überlebt. Lastwagen kosten immens viel, brauchen teuren Sprit und Ersatzteile und sind bald defekt, aufgrund der extremen Belastung. Kamele dagegen sind genügsam und deren Besitzer sind es auch. Solange es noch genügend "Nachwuchs-Karawaniers" gibt, wird der Handel weitergehen. Wofür die Karawanen Wochen brauchen, benötigen wir Stunden, allenfalls Tage. Und dennoch - auch für uns - wird das Auftauchen der Geländestufen und der Oasen, nach der Fahrt durch den unendlichen Erg von Bilma mit seinen riesigen Dünenketten, ein erleichtertes Aufatmen bedeuten. Die aus graubraunen Salztonziegeln erbauten, schmucklosen Orte wirken zwar nicht sehr einladend, aber wir treffen wieder auf Menschen und ein Minimum an Versorgung. Den Kanuri merkt man ihr jahrhundertelang abgeschnittenes Leben nicht an; im Gegenteil fühlt sich mancher Europäer förmlich von den energiegeladenen Frauen und Kindern "überrannt". Das Auftauchen von Fremden bedeutete immer schon eine willkommene Unterbrechung der Abgeschiedenheit. Beim Besuch der Salinen z.B. von Kalala wird deutlich, wie viel Kraft und Überlebenswillen die hier lebenden und arbeitenden Menschen aufbringen müssen. Umso verständlicher, wenn Kinder und auch Erwachsene gerne nach einem "cadeau" fragen und sich nicht unentgeltlich fotografieren lassen wollen.

Die Oasenkette am Kaouar setzt sich sowohl südlich als auch nördlich von Bilma fort. Unsere (Bilma-) Touren führen meist nach Norden über Dirkou (Militärbasis), Aney (relativ gut erhaltene Fluchtburg), Seguedine nach Chirfa.

Chirfa, Djado und Djaba

Chirfa ist der letzte bewohnte Ort und gleichzeitig Militärposten, bevor eine ca. 700 km lange Piste nach Norden zur algerischen Oase Djanet beginnt. Der Ort ist hauptsächlich von Teda-Tubu besiedelt. Die abgelegene Lage des Örtchens, hat eine etwas eigenwillige Mentalität der Bewohner ausgebildet. Wir haben uns bei früheren Aufenthalten bemüht, Chirfa nicht nur als "lästige" Kontrollstation zu betrachten, wo man bestenfalls Wasser, etwas teuren Sprit und manchmal Gemüse auftreiben kann, sondern versucht die örtliche Nomadenschule mit Sachleistungen (wie Schulmaterial, Kleidung) zu unterstützen. Dies hat der Begegnung zwischen "reichen" Touristen und den bitterarmen Tubu etwas von seiner Brisanz genommen. Auch in Zukunft wollen wir dies wieder aufnehmen.

Chirfa ist Ausgangspunkt für den Besuch von Djado und Djaba sowie der Region von Orida. Bei Expeditionen, die das Djado-Plateau zum Ziel haben, erklimmen wir auf einer kaum erkennbaren Piste bei Orida die Plateauhöhe.

Auf einem Burghügel, umgeben von mückenverseuchten Tümpeln, steht die längst zerfallene, einst befestigte alte Stadt Djado, nach der das gesamte sich westwärts erhebende Plateau benannt ist. Wann Dajdo zerstört oder entvölkert wurde, ist nicht genau zu bestimmen. Eine Forschungsexpedition unter Leitung von Dr. Uwe George hat herausgefunden, dass Djado von berberischen Tuareg im frühen Mittelalter gegründet, im 15. Jhdt. gewaltsam zerstört und später von Süden her, aus Schwarzafrika, von Christen besiedelt wurde. Mitte des letzten Jhdt. zerstörten und eroberten Tubu die Stadt erneut, wohl hauptsächlich wegen ihrer begehrten Palmenhaine. Nördlich von Djado liegt die kleinere Schwesterstadt Djaba, in wunderschöner, farbiger Landschaft vor dem aufragenden Plateau. Die aus Lehmziegeln erbauten Städte bröckeln zwar pittoresk vor sich hin, aber noch immer ahnt man deutlich die frühere Schönheit. Die Ruinen sind jedenfalls besser erhalten als z.B. Gerama in Libyen.

Noch einige Kilometer nördlich liegt Orida - eindrucksvolle Zeugenberge am Fuße des Plateaus von Djado, von hellem Sand umgeben. Es gibt einige, nicht sehr spektakuläre Felsgravuren, aber vor allem die wundervolle Landschaft zieht uns in Bann.

Das Aïr-Gebirge und seine Ostseite

Das Aïr ist vulkanischen Ursprungs und so mancher typische Kegel erinnert daran. Aber im Gegensatz zum Hoggar oder zum Tibesti, macht es einen freundlicheren Eindruck. Zwar gibt es auch steinige, schwarze Ebenen, aber insgesamt dominieren breite, hellsandige Täler und enge Wadis, hier Kori genannt, die oft von großen Akazien bestanden sind. Die beiden Hauptoasen sind Iferouane im Norden und Timia im Süden. Im gesamten Aïr und auf der Ostseite gibt es zahlreiche, nur teilweise sesshafte Nomadenfamilien, auf die man häufig in der Nähe von Brunnen und Wasserstellen trifft. Die Kamelzucht und die Ziegenhaltung sind oft noch Lebensgrundlage, gleichzeitig aber auch die Bewirtschaftung der Oasengärten und der bereits erwähnte Salzhandel.

Die üppiggrünen Gärten von Iferouane und Timia und die Lehmhäuser mit ihren saubergefegten Innenhöfen, bieten einen erfreulichen Anblick; im Gegensatz zu den algerischen und libyschen Oasen findet sich auch wenig bis kaum Plastik- und Dosenmüll rund um die Oasen. Das hängt mit den traditionellen Eßgewohnheiten der Bewohner zusammen: Hirse, Milch, Ziegenkäse und etwas Gemüse sind oft noch die Hauptnahrungsmittel und hinterlassen keine Rückstände. Timia ist vielleicht noch reizvoller als Iferouane, da am Ende des Tales mitten in einem Felskessel ein großes Guelta (Wasserbecken) liegt. Auf dem Weg von Timia nach Iferouane liegt die Ruinenstadt Assodé, die im Mittelalter der Hauptort der Tuareg im Aïr war. Vermutlich im 17. Jhdt. wurde die Stadt aufgrund von Streitigkeiten zwischen verschiedenen Tuareg-Fraktionen zerstört. Im Gewirr der Grundmauern der Wohnhäuser kann man noch die Umfassungsmauern der ehemaligen Moschee erkennen.

An der gesamten Ostseite des Gebirges stauen sich die Sandwogen der Ténéré wie riesige Wellen unterhalb der dunklen Felskulisse auf. Die höchsten Dünen befinden sich unweit des etwa 1.900 m hohen Mont Greboun in einer Region namens Temet. Große Oueds, von riesigen Akazien bestanden, verlaufen sich, aus dem Gebirge kommend, in der Dünenweite. Diese Oueds waren auch in der Frühgeschichte bereits Zufluchtsorte für Jäger und Sammler, wie zahlreiche kunstvolle und höchst bemerkenswerte Felsgravuren bezeugen.

Ein spektakulärer Platz, von denen es viele gibt, ist Arakaou, die sogenannte "Krabbenschere". Wie die Greifer einer Riesenkrabbe erstrecken sich zwei dunkle Gebirgszüge um einen riesigen hellen Dünenkordon. Erst ein Satellitenbild ergibt genaueren Aufschluss über die Zusammenhänge und Entstehung. Die gewaltige Erosion hat die Wurzeln (Ringplutonen) von Riesenvulkanen freigelegt. Was normalerweise tief in der Erdkruste von 1000 m mächtigen Gesteinsablagerungen bedeckt ist, liegt hier frei und formt diese außergewöhnliche Landschaft.

Bei einigen Touren erreichen wir die weit vorgelagerten "blauen Berge" von Izouzadene. Noch mehr als in anderen Regionen, fasziniert uns hier die Vielfarbigkeit der Gesteine, die von Schwarz über Grau bis zu schillerndem Blau und reinem Weiß reicht.

Lage / Enternungen

Der Staat NIGER liegt zum größten Teil in der hyperariden Zone der Sahara und der semiariden Sahelzone. Das Land bildet einen Übergangsraum vom westlichen zum zentralen Afrika. Mit rund 1,2 Millionen km² gehört der Niger zu den größten Binnenländern Afrikas. Dementsprechend immens sind die Entfernungen. Von der Hauptstadt Niamey im Südwesten bis nach Agadez, am Rande des Aïr, sind 1.100 km Asphaltstraße zurückzulegen. Die West-Ost-Ausdehnung der Ténéré (vom Aïr bis zum Tibesti) beträgt ca. 900 Kilometer Luftlinie. Damit Sie einen Anhaltspunkt haben: während der 3-wöchigen Touren, die bis Bilma und Djado führen, sind ca. 2.500 km Gelände zu fahren; dazu kommt die An- und Abreise oder ein Flug, zwischen Niamey und Agadez.

Klima / Ausrüstung

Beste Reisezeit ist von Oktober bis April, bitte informieren Sie sich über die Temperaturen anhand von Klimatabellen, die Sie in jedem maßgeblichen Reiseführer finden. Siehe hierzu auch unsere Literaturliste im Internet.

Nach Anmeldung erhalten Sie eine Ausrüstungsliste. Vorab jedoch schon die dringende Bitte, um leichtes, kleines Gepäck, aufgrund der schwierigen Streckenführungen.

Visa /Impfungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen ein Visum. Der Reisepass muss bei Reisebeginn noch 6 Monate gültig sein. Das Visum für deutsche Staatsbürger kostet EUR 50,--; Visaantragsformulare und die nötigen Instruktionen erhalten Sie von uns.

Für Niger ist eine Gelbfieberimpfung zwingend vorgeschrieben (bitte unbedingt den gelben Internationalen Impfausweis mitführen). Malariaprophylaxe ist dringend angeraten; vor allem bei der Ankunft in Niamey und während der Anreise nach Agadez und zurück, kann es Moskitos geben, ebenso in Dajdo. Weiterhin empfiehlt sich eine Hepatitis A-Impfung. Lassen Sie von Ihrem Arzt überprüfen, ob Ihre Polio- und Tetanus-Impfungen noch wirksam sind.

Währung

Im Niger gilt der CFA-Franc, 1.000 FCFA entsprechen 1,54 Euro. Wir empfehlen den Euro in bar als Reisegeld mitzuführen. Kreditkarten oder Euro-Schecks nutzen im Inland nichts, lediglich in der Hauptstadt können Sie in den großen Hotels oder bei den Fluggesellschaften eventuell mit Kreditkarte zahlen. Als Reserve für den Notfall (z.B. einen vorzeitigen Rückflug) empfehlen wir Traveller Checks oder einfach ca. 400 EURO in großen Scheinen, „gut weggepackt“.

Literatur (Bitte beachten Sie auch unsere ausführliche Literaturliste im Internet)

Karten:

Michelin Nr. 741 zum Überblick. IGN-Detailkarten 1:1 Mio, Blätter Agadez NE 32, In Azaoua NF 32, Bilma NE 33 und Djado NF 33.

Direktflüge von Frankreich nach Agadez

Für Kunden aus Deutschland, der Schweiz und Österreich gibt es nach wie vor keine praktikable Verbindung nach Agadez. Wir fliegen also mit Air France über Paris nach Niamey oder mit Royal Air Maroc über Casablanca nach Niamey und reisen dann nach Agadez an. Abflüge ab anderen Städten als Frankfurt (also dann z.B. München - Paris - Niamey u. retour) sind bei Air France möglich, bitte frühzeitig anfragen. Royal Air Maroc bietet ein günstiges Bahnticket an (Rail & Fly), für die Anreise nach Frankfurt.

Für die aktuelle Saison haben wir die Preise für das Landarrangement und den Flug separat aufgelistet. Sie können also die Touren auch ohne Flug buchen und selbständig einen der Charterflüge ab Paris nach Agadez nutzen („point afrique“ oder „Go Voyage“, die Adresse erhalten Sie gern von uns, wir können diese Flüge aber leider nicht für Sie buchen). Für die Anreise nach Paris empfiehlt sich eine Bahnfahrt, da die Flugzeiten dieser Charterflüge oft sehr kurzfristig festgelegt werden.

Spezielle Informationen zu den Kameltouren

Das Aïr und seine Ostseite sind ideales Terrain für Meharees. Fast überall stößt man auf nomadisches Leben und gut dressierte Reitkamele gibt es genug. Die Führer kennen ihre Regionen wie aus der Westentasche. Allen, denen an ruhigen Reisen im Detail gelegen ist, sei eine Kameltour empfohlen. Zusätzlich zu unserer, bereits vor dem Konflikt durchgeführten Meharee auf der Ostseite bei Arakaou, haben wir eine neue Tour im Programm. Diese führt vom Oued Edibni auf das Tamgak-Massiv und ebenfalls zur Ostseite. Sehr gute geologische Informationen und fantastische Fotos hierzu liefert das GEO-Heft Nr. 7/'97. In einigen Punkten müssen wir Uwe George jedoch wiedersprechen: er war nicht der "erste Europäer seit langer Zeit, auf dem Tamgak", wir waren vor ihm da...!

Weitere allgemeine Informationen (...ist ein Fahrzeug dabei ? ...gibt es Funk ?) zu Kameltouren erhalten Sie auf Anfrage bzw. bei Anmeldung.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre der folgenden Reisebeschreibungen. Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich ohne zu zögern an uns, wir beraten Sie gern.

Ihre Sylvia & Rainer Jarosch

Stand: Juni 2007

»» | Zum Seitenanfang |

 


logo footerSUNTOURS GmbH

Dorfstr. 14 – Dornholzhausen

D-35428 Langgöns

Tel. 0049 (0) 6447 – 921 03

Fax 0049 (0) 6447 – 921 04

E-Mail: info@suntours.de