Namibias Süden &
Südafrika

ca. drei Wochen, Campingtour mit Bootsexkursion
und Wanderungen











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Focus der Reise

Eine herrliche, abwechslungsreiche und informative Aktiv- und Erlebnistour in der südlichen Namib, in der Kalahari, sowie im Norden von Südafrika.

Vorgesehener Tourenverlauf

Tag: Fluganreise/Nachtflug

Flug Frankfurt - Windhoek ohne Zwischenstopps in 9½ Stunden. Sie werden von Ihrem Tourguide vom Flughafen abgeholt.

2. bis 4. Tag: Fahrt in den Namib-Naukluft-Park nach Sesriem und zum Sossusvlei

Die Dünen von Sossusvlei und der Sesriem Canyon im Namib-Naukluft-Park sind zwar ein vielbesuchtes Ziel, aber wer sich die Mühe macht, etwas tiefer in die Dünenwelt hineinzuwandern, kann herrliche AusblickeDünen im Sossusvlei genießen und findet fantastische Fotomotive, zumal die Dünen rund um das Vlei zu den höchsten der Erde zählen.

Das Naukluft-Gebirge im Kontrast zur Dünenwelt ist eine wildromantische, bis zu 2.000 m hohe Berglandschaft östlich der Namibwüste. Die Region gehört ebenfalls zum Namib-Naukluft-Park und ist ein ideales Wandergebiet. Selbst in den längsten Trockenzeiten halten sich entlang des Naukluft-Tals und des Tsauchab Riviers Wasserbecken, die dem Wild Überlebensmöglichkeiten bieten. Häufig sehen wir Klippschliefer, Klippspringer, evtl. sogar Bergzebras, die selten geworden sind.

Es sind drei Übernachtungen geplant (eine in der Nähe des Sossusvlei, die anderen im Naukluft-Camp oder Tsauchab-Camp), daher bleibt Zeit für Wanderungen. Mehrere Trails bieten sich an, nach Wunsch kann manNaukluft Region halbtägig oder auch ganztägig wandern. Wer dies zu anstrengend findet, bleibt in der Nähe des Camps und genießt die Stille der Berge, spaziert zu den nahegelegenen Wasserbecken oder entspannt sich einfach nur unter den schattigen Bäumen des Tales.

5. Tag.: Abschied von den Dünen und Weiterfahrt nach Süden

Wir fahren nach Süden bis zum kleinen Ort Aus. Eine etwas unerwartete Unterbrechung auf dem Weg dorthin stellt die Besichtigung von Schloss Duwisib dar. Mitten im Busch wurde das burgartige Herrenhaus 1908/1909 als Wohnsitz des exzentrischen Barons von Wolff gebaut, der hier Vieh (auch Pferde) züchtete. Es mutet schon seltsam an, durch diesen Herrensitz zu schlendern, vorbei an schweren Holzmöbeln, kostbaren Lampen und Gemälden, durch die - für damalige Verhältnisse luxuriösen -Badezimmer und sich vorzustellen, unter welch immensen Schwierigkeiten dies alles hierher transportiert werden musste, um eine „verrückte Idee“ zu verwirklichen.

Das Dörfchen Aus war in der Kolonialzeit ein wichtiger Eisenbahn-Haltepunkt und während des 1.Weltkriegs Internierungslager. Heute ist...die traumhaften Farben der südlichen Namib davon nur noch wenig zu sehen. Übernachtung in Klein Aus auf dem schöngelegenen Campingplatz zwischen Granitkuppen.

6. Tag: Lüderitz und Atlantikküste

Die kleine Hafenstadt Lüderitz ist unser nächstes Ziel. Wir werden in einer zentral gelegenen Pension (Ü/F) übernachten, um auch die Umgebung dieses etwas skurril anmutenden Ortes kennen zu lernen. Natürlich steht eine Stadtbesichtigung auf dem Programm; Die deutsch-koloniale Vergangenheit hat die Architektur deutlich geprägt. Ausflüge nach Diaz Point, zum Achatstrand und in die Umgebung runden das Bild ab.

7. Tag: Kolmanskop und Rückfahrt nach Klein Aus

Auf der Weiterfahrt Stopp und Besichtung der Geisterstadt Kolmanskop, das Örtchen ist eine langsam im Wüstensand versinkende Erinnerung an das große „Diamantenfieber“ im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Nochmals Übernachtung auf dem Camp in Klein Aus oder andere Möglichkeit.

8. bis etwa 11. Tag: Oranje River-Bootstour

Der Oranje im Süden bildet eine grüne Lebensader inmitten einer wüstenhaften Gebirgslandschaft und ist gleichzeitig die Grenze zur Republik Südafrika. In der Nähe von Noordoewer liegt das Base Camp der „River Rafters“, dem Ausgangspunkt unserer Bootstour.

In den nächsten drei bis vier Tagen werden die Fahrzeuge ruhen und wir steigen mit reduziertem Gepäck in die Boote um. Wir bewegen uns, begleitet von einem erfahrenen Guide, gemächlich Oranje abwärts, campen mittags und abends auf Sandbänken oder am Flussufer und erleben eine traumhafte Landschaft. Gebirgswüsten mit gewaltigen Höhenzügen, von Halbedelsteinen übersäte, glitzernde Flächen und dieMorgenstimmung am Oranje einzigartige Flora der üppig grün bewachsenen Uferzonen, die von unzähligen Wasservögeln belebt sind, bilden einen starken Kontrast.

Die Schlauchbootfahrt, bzw. Kanufahrt ist einer der Höhepunkte unserer Tour; Das Wasser ist sauber, frei von Bilharziose und es gibt keine Krokodile. Hin und wieder sind kleinere Stromschnellen zu durchfahren, was für Abwechslung sorgt. Auch für Wassersport-Laien ist die Flussfahrt gut zu bewältigen, es sind keine Vorkenntnisse notwendig, jedoch Ausdauer und Mumm beim Paddeln. Der lokale Guide gibt beim Start eine fachgerechte Einweisung. Selbst ältere Teilnehmer und Teilnehmerinnen (die bisher Älteste war bereits 70 Jahre alt) haben die Rafting-„Exkursion“ mit etwas Courage einwandfrei absolviert. Wem es manchmal trotzdem zu schnell wird, kann man die entsprechende Stelle evtl. zu Fuß umwandern, während das Boot überführt wird. Ganz besonders streng achten die Organisatoren der Bootstour auf Naturschutz: Sämtlicher Müll und Abfall wird abtransportiert und wir lassen, außer den berühmten Fußspuren, nichts zurück. Am dritten oder vierten Tag holen uns die Fahrzeuge der „River Rafters“ ab und wir kehren zurück zum Base Camp, wo wir eine letzte Nacht am Oranje verbringen.

12. Tag: Fahrt zum Fischfluss Canyon

Unser Ziel ist der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der WeltFischflusscanyon (150 km lang und zwischen 450 und 550 m tief). Ein atemberaubender Blick bietet sich vom Rand des Canyons auf schroffe Felsformationen und das tief unter uns liegende, gewundene Flussbett. Wir übernachten in der Nähe des Canyon Road House auf der Ostseite des Canyons oder bei Hobas.

13. - 14. Tag: Augrabies Falls

Über Karasburg fahren wir weiter Richtung Südosten, überqueren bei Onseepkans den Oranje und somit die Grenze nach Südafrika. Eines der schönsten Naturschauspiele im Nordwesten des Landes darf man sich nicht entgehen lassen: Die Augrabies-Fälle des Oranje stürzen mit beindruckender Gewalt in eine etwa 60 m tiefe Schlucht aus Granit. Sie gehören zu den sechs größten Wasserfällen dieser Erde! Selbst wenn sich in den Trockenzeiten die Wassermassen reduziert haben, sind die Fälle und der umgebende kleine Nationalpark es wert, hier zwei Tage zu verbringen. In Ruhe können wir auf kleinen Wanderungen die grandiosen Ausblicke genießen und bizarre Granitformationen in der faszinierenden Umgebung der Fälle kennen lernen. Fakultativ besteht weiterhin die Möglichkeit einer nächtlichen Pirschfahrt im Park und eines "Aktiv-Tages" mit Kanufahrt, Mountain-Bike-Tour oder Wandern.

15. - 17. Tag: Kalahari, Kgalagadi Transfrontier Park

Vor uns liegt nun das große Durstland Kalahari. Obwohl die Kalahari als größte kontinuierliche Sandmasse der Welt bezeichnet wird - stellenweise reichen die Sände bis in 100 m Tiefe - ist sie doch keine Wüste im eigentlichen, herkömmlichen Sinne. Die meist bewachsenen DünentälerEin Rudel Springböcke in der Kalahari bieten einer erstaunlichen Vielfalt von Lebewesen eine Existenzbasis; unter anderem auch den allerletzten kleinen, noch nomadisierenden Sippen des steinzeitlichen Jäger- und Sammlervolkes der San.

Bald erreichen wir den Kgalagadi Transfrontier Park, das zweitgrößte Wild- und Naturschutzgebiet des südlichen Afrika. Durch internationale Zusammenarbeit entstand 1999 dieser grenzübergreifende Park. Das Landschaftsbild wird bestimmt von einem endlos scheinenden Meer bewachsener, roter Dünen, das zwischen den Trockenflussbetten des Nossob und Auob liegt. Der Park beherbergt die schön gezeichneten Oryx-Antilopen, große Herden der zierlichen Springböcke, Gnus, Elen-Antilopen, Steinböckchen und Duiker sowie Tüpfelhyänen, Löffelhunde und Schakale. Doch besonders berühmt ist der Park für seine Raubkatzen - wie Geparden, Leoparden und die sagenhaften schwarzmähnigen Kalahari-Löwen. Wir übernachten zweimal im hübschen Rastlager von Twee Rivieren, um ausgiebige Pirschfahrten unternehmen zu können.

18. Tag: Keetmanshoop, Köcherbaumwald

Wir verlassen Südafrika bei Rietfontein, der Weg führt uns nach Westen. In der Nähe von Keetmanshoop gelangen wir zum Köcherbaumwald, bekannt durch viele Fotos in der Tourismuswerbung. Rund 300 ExemplareKöcherbäume dieser Aloenart stehen hier dicht an dicht. Einige Fußminuten entfernt liegt Giant’s Playground, wo Riesen scheinbar gewaltige Steinquader wie Bauklötze aufgestapelt haben. Das Aufräumen allerdings haben sie vergessen.

19. Tag: Fahrt zum Brukkaros-Krater

Eine kurze Fahrt bringt uns zum Brukkaros Krater. Auf dem Hochplateau am Kraterrand bauen wir unsere Zelte auf. Wer Lust hat, kann in den rund 80 Millionen Jahre alten Krater hineinwandern oder den westlichen Kraterrand besteigen. Von dort hat man einen phantastischen Blick in die Weiten der Namib.

20. - 22. Tag: Windhoek, Rückflug

Nordwärts fahren wir zurück nach Windhoek, wo wir in einer hübschen Pension übernachten (Ü/F). Der nächste Tag steht uns zur freien Verfügung. Sie bekommen einen Eindruck von der Stadt, deren moderne Glas- und Betonfassaden die wenigen Kolonialbauten (Ende 19. Jhdt./Anfang 20. Jhdt.) fast erdrücken. Windhoek liegt in einem von hohen Gebirgen umgebenen Talkessel auf etwa 1.700 m Höhe. Die Stadt hat ca. 250.000 Einwohner (deren Zahl ständig zunimmt) und bietet tagsüber ein buntes Bild: Hererofrauen in ihrer traditionellen viktorianischen Tracht neben Geschäftsleuten im Nadelstreifen-Anzug, modern gekleidete, junge Leute mit afrikanischen Frisuren neben Farmersleuten aus dem Busch. Beim Stadtbummel durch die modernen Einkaufspassagen, die Geschäfte mit vielfältigem Angebot oder dem Besuch eines Cafés oder Restaurants lernen Sie das vielfältige Kultur- und Völkergemisch Namibias kennen, bevor wir am späten Nachmittag zum Flughafen aufbrechen. Ankunft in Frankfurt am nächsten Tag.

Änderungen vorbehalten!

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Termin & Preis 2010

Für diese Tour werden keine regelmäßigen
Termine angeboten.
Preis für komplette Gruppen (ab 5 Personen)
auf Anfrage.
Termin gern nach Wunsch der Gruppe, frühzeitige
Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Leistungen

Zusätzliche Kosten

Gelegentliche Restaurantessen bei Beginn und Ende der Tour, bzw. wenn Ortschaften und Rastlager am Weg liegen. Persönlich bestellte Getränke, bzw. Kasse f. Softdrinks u. alkoholische Getränke. Individuelle Besichtigungen und fakultative Aktivitäten, Trinkgelder, Unvorhergesehenes.

Flugkosten

Direktflüge mit Air Namibia Frankfurt - Windhoek - Frankfurt sind derzeit erhältlich:

L (Nebensaison) = ab ca. € 820,- je nach verfügbarer Tarifklasse

Z (Zwischensaison)= ab ca. € 920,- je nach verfügbarer Tarifklasse

inkl. Steuern und Sicherheitsgebühren.

Buchung gern bei SUNTOURS, gleichzeitig mit der Buchung des Landarrangements; in diesem Falle sind die Flüge gegen Rücktritt versichert.
Rail & Fly Coupon (per Bahn zum Flug) von Air Namibia kostenlos.

Teilnehmerzahl mindestens 5, maximal 12 Personen

Die Mindestteilnehmerzahl für alle Touren im Südlichen Afrika liegt bei nur 5 Personen. Wir garantieren exklusive, kleine Gruppen, die von lizensierten Guides betreut werden. Es handelt sich nicht um Einbuchungen in Großgruppen bei sog. "regelmäßigen Safariabfahrten". Sollten sich nur 4 Teilnehmer/-innen angemeldet haben, ist die Tour dennoch durchführbar, mit einem Aufpreis von € 350 p.P.

Zelt

Gute 2-Personen-Zelte stehen während der Tour zur Verfügung.

Wichtige Informationen zu den Anforderungen

Klimaverträglichkeit, körperliche Beweglichkeit, flexible und tolerante Einstellung und Bereitschaft zum Mithelfen beim Gepäckverladen und bei gelegentlichen kleinen Küchenarbeiten.

Jeder gesunde Mensch kann problemlos teilnehmen. Auch der „Rafting-Teil“ auf dem Oranje-River hat keinen „Survival“-Charakter. Ausdauer beim Paddeln, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind jedoch absolute Voraussetzung.

Tageseinteilung

Die im obigen Tourenverlauf angegebenen Einteilungen, wie „1. Tag“, „2. Tag“ etc. sind nur ungefähre Angaben. Es würde dem Charakter dieser schönen Campingtour widersprechen, sich zu starr festzulegen. Bedenken Sie bitte, dass ein gewisser Rahmen vorgegeben ist. Es kann z.B. auch sein, dass wir erst etwas später bei diesem oder jenem Platz ankommen und dann einfach dort übernachten.

Einige Übernachtungsplätze müssen bei der Naturschutzbehörde vorreserviert werden. Sollten diese Plätze überfüllt oder nicht mehr frei sein, so kennt unser örtlicher Partner entsprechende Alternativen und ändert die Route (sicherlich in Ihrem Sinne) leicht ab.

Ausrüstungsliste/Literatur

Bei Buchung erhalten Sie eine detaillierte Ausrüstungsliste mit Klimatabelle, sowie eine ausführliche Literaturliste.

Speziell zu dieser Reise empfehlen wir:

Landkarten

Übersichtskarten finden Sie in guten Buchhandlungen mit Fachabteilung für Landkarten oder bei Ausrüstern wie Firma Därr, München oder Firma Woick, Filderstadt. Ihr Tourenleiter führt detaillierte Karten mit, in die Sie unterwegs jederzeit Einblick nehmen können.

Allgemeines

Viele Anbieter kombinieren den Norden und den Süden Namibias in einer Tour. Wir sind der Meinung, dass man damit Namibia in seiner ganzen Vielfalt nicht gerecht werden kann. Die Größe des Landes und die immensen Entfernungen lassen es nicht zu, in nur 3 Wochen alle sehenswerten Punkte zu erreichen. Deshalb bieten wir drei Touren an, Namibias Süden, Landesmitte und Damaraland bis Etosha, sowie eine Tour in den äußersten Norden, Kaokoveld & Damaraland.

Ergänzende Informationen zum Reiseland Namibia/südliches Afrika

Bürger der BRD, der Schweiz und Österreichs benötigen kein Visum, jedoch einen Reisepass, der noch mindestens ein halbes Jahr Gültigkeit besitzt. Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

Siehe auch „Ländermerkblatt Südliches Afrika“, welches wir zum Ausdrucken für Sie vorbereitet haben.

Veranstalter

SUNTOURS GMBH Expeditionen Karawanen Trekking. Es gelten die Reisevertragsbedingungen der SUNTOURS GmbH, siehe oberste Navigationsleiste.

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Tel. 0049 (0) 6447 – 921 03

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