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Botswana, Victoria Falls & Caprivi

Zwischen Safari und Expedition, mit Geländewagen und Zelt,
ca. drei Wochen

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Focus der Reise

Diese Tour verbindet die wildreichen Nationalparks im Nordosten Botswanas und die Flusssysteme des Okavango, Chobe, Zambesi und Kwando miteinander. Die Flüsse Afrikas waren und sind traditionelle Verbindungswege zwischen verschiedenen Ethnien und Völkern. Erleben Sie einsame, abgelegene Buschcamps, von wo aus Bootstouren unternommen werden können und als Kontrast dazu Victoria Falls im nordwestlichen Zimbabwe, wo sich die gewaltigen Wasserfälle des Zambesi in eine mächtige Schlucht stürzen.

Vorgesehener Tourenverlauf

1. Tag: Fluganreise/Nachtflug und Ankunft in Windhoek

Flug Frankfurt - Windhoek ohne Zwischenstopps in nur 9½ Stunden. Da es in den letzten Jahren immer wieder zu erheblichen Problemen mit Flügen von Windhoek nach Maun kam (kleine Maschinen, chronisch überbucht etc.), legen wir die An- und Abreise auf einer guten Asphaltstraße zurück.

2. Tag:

Nach Ankunft am Flughafen Windhoek wird die Gruppe schon vom Tourguide mit Geländewagen erwartet und die erste Fahrtetappe führt nach Osten in die namibische Kalahari zur Lodge-Übernachtung kurz vor der Grenze zu Botswana.

3. bis etwa 8. Tag: Expeditionsreise in die Nationalparks von Botswana

Über das recht erschlossene und touristisch geprägte Maun, geht die Fahrt in die wildreichen Parks, zunächst in den Moremi-Nationalpark und in den Savuti-Nationalpark. Weichsandige schwere Pisten und kaum noch Versorgung erwarten uns. Aber der örtliche Partner hat vorgesorgt: Verpflegung, Wasser, Ausrüstung alles ist reichlich vorhanden und die Geländewagen packen die Pisten gut.

Während der nächsten Tage bewegen wir uns teils durch dichte Mopane-Wälder, teils durch offene Grassavanne. Mehrere Halbinseln ragen weit in das Okavango-Binnendelta hinein und wir fahren bis zu deren äußersten Spitzen, oft ganz hart zwischen Land und Wasser. Zahlreiche Furten müssen durchquert werden, denn die Wasserstände im Binnendelta differieren sehr stark, je nach Jahreszeit und Überflutungsstärke.

Pirschfahrten zu den Übernachtungscamps und von diesen Camps ausgehend, ergeben vielfältige Möglichkeiten der Tierbeobachtung: Selten gewordene Rappen- und Pferdeantilopen, Herden von Kapbüffeln, Elefantenherden, Flusspferde, größere Herden von Schwarzfersen-Impalas, Giraffen, Zebras, verschiedene Affenarten, Geier und Marabus und mit etwas Glück auch Löwen oder sogar Leoparden..., um nur einige der Tierarten zu nennen, die hier vorkommen.

Richtung Savuti wird die Landschaft offener und wir treffen mehr und mehr auf Savannen mit ihren typischen Wildarten. Damit wird auch die Tierbeobachtung einfacher, da die Sicht kaum durch Wald begrenzt wird. Lichte Schirmakazienbestände bieten Schatten für Tiere und Menschen.

Übernachtung jeweils in einem Camp der Nationalparks im 2-Personen Igluzelt mit Vollverpflegung.

9. bis 10. Tag: Weiterfahrt in den Chobe-Nationalpark/Kasane

Wenn wir uns dem Chobe-Park nähern, wird es deutlich belebter und wir treffen wieder auf „normalen Verkehr“, da eine große Verbindungsstraße von Namibia (Caprivi) nach Kasane und ins südliche Botswana oder nach Zimbabwe unseren Weg kreuzt. Am Chobefluss befinden sich zahlreiche Dörfer. Sobald jedoch die Parkgrenze erreicht ist, wird es auf den Nebenstrecken wieder ganz ruhig und wir setzen unsere Pirschfahrten fort.

Eine Bootsfahrt auf dem Chobe River rundet die vielfältigen Eindrücke von der Fauna und Flora beeindruckend ab. Auffallend die großen Flusspferdfamilien und zahlreichen Elefantenherden, die allerdings dem Bewuchs des Parks in den Uferrandzonen stark zusetzen. Auch Krokodile, Warane, Wasserböcke, eine mannigfaltige Vogelpopulation und jagende Fischadler sind zu beobachten.

11. Tag: Ausflug nach Vic Falls zu den Wasserfällen

Zur Abwechslung mal keine Pirschfahrten. Es ist aber durchaus möglich, dass wir nach Erledigung der Grenzformalitäten an der Zimbabwe-Grenze auf der kurzen Fahrt nach Victoria Falls, auch hier am Rand der Asphaltstraße Tiere beobachten können.

Angekommen in Vic Falls - wie es kurz und bündig bei allen Travellern heißt - besuchen wir die gewaltigen und eindrucksvollen Wasserfälle im kleinen Nationalpark. Nässeschutz ist angesagt, da bei Wind die entstehende Gischt verwirbelt wird und es zu ständigen spontanen Regenfällen kommt. Ein wunderbares Fotomotiv, da sich kleine Regenbogen in der Gischt abbilden. Vic Falls hat sich vom ehemals etwas antiquierten Kolonialörtchen zu einem boomenden Touristenort entwickelt. Trotz der politisch und wirtschaftlich schwierigen Situation Zimbabwes sind hier viele Touristen anzutreffen, um die phantastischen Wasserfälle zu besuchen. Wer genauer hinschaut, wird jedoch die brennende Problematik des Landes sehen: Die Bevölkerung leidet unter großer Armut und Stagnation. Im Ort wird man oft angesprochen und zum Geldtausch bzw. Kauf von Souvenirs augefordert.

Rückfahrt nach Kasane in Botswana am gleichen Tag und dort Übernachtung in einem Camp oder einer Lodge.

12. bis 13. Tag: Grenzübertritt nach Namibia und Fahrt durch den Caprivi-Strip

Von Kasane ist es nur ein kurzes Stück auf Asphalt bis zum Grenzübergang Ngoma-Bridge, der zügig erledigt wird. Auf einer großen Brücke überqueren wir nochmals den Chobe River. Im Ost-Caprivi fahren wir durch den Hauptort der Caprivi-Region, Katima Mulilo. Auch dies ist ein Grenzort und der Einfluss des am nördlichen Ufer des Zambesi gelegenen Sambia ist zu spüren. In den letzten Jahren hat sich Katima Mulilo stark vergrößert und "afrikanisiert", das heißt, es sind bunte, lokale Märkte entstanden mit einem vielfältigen Warenangebot, wie man es in schwarzafrikanischen Ländern findet.

Weiter durch den Caprivi-Game-Park zum Kwandofluss, der die Grenze zwischen Angola und Sambia bildet, bevor er ein kurzes Stück durch Namibia fließt, sich mit dem Linyanti vereinigt und schließlich im nordöstlichen Okavango-Delta endet. Bei Kongola führt eine Brücke über den Kwando, nach der Brücke biegen wir nach Süden ab, stoßen auf eine schmale Buschpiste die nur mit Allradfahrzeugen zu befahren ist und finden das versteckt und einsam im Busch gelegene Nambwa-Camp. Hier am Kwando gönnen wir uns voraussichtlich zwei Übernachtungen, unternehmen Pirschfahrten und genießen die Natur im romantischen Camp und in der näheren Umgebung.

In der Region Caprivi haben bis heute viele Wildtiere ein Refugium, obwohl es zahlreiche kleine Ansiedlungen gibt. Die Menschen leben vom Regenfeldbau und verstreut im Busch sieht man kleine Mais- und Hirsefelder. Benutzt werden noch - wie zu Zeiten der Vorfahren - Holzschlitten um schwere Transporte (Holz, Säcke mit Mais, Hirse etc.) von Ochsen durch den Sand ziehen zu lassen. Etwas anachronistisch mutet es schon an, wenn wir mit unserem allradgetriebenen Fahrzeug den Ochsenschlitten begegnen.

14. bis 15. Tag: Vom Nambwa durch West Caprivi zu den Popa Falls

Weiterfahrt auf guter Asphaltstraße nach Westen zu den Popa Falls, Stromschnellen des Kavango-Flusses. Ab hier wendet sich der Kavango nach Südosten, fließt als Okavango weiter nach Botswana und bildet dort das einmalig schöne Binnendelta, welches dann in der Kalahari versandet. Die südöstliche und östliche Region des Deltas haben wir ja in den ersten Reisetagen ausführlich kennengelernt.

Wir übernachten direkt an den Stromschnellen im N!goabaca-Community-Campsite oder in einem adäquaten Camp am Fluss.

Am nächsten Tag steht die Fahrt in den Mahango Park, südlich von Popa auf dem Reiseplan. Dieses Naturschutzgebiet ist zwar im Vergleich zu anderen Nationalparks recht klein, bietet jedoch eine weitgefächerte Tierpopulation. Neben Giraffen, Zebras, Flusspferden, Krokodilen und verschiedenen Antilopenarten gibt es auch Elefanten, die sich häufig am Flussufer beobachten lassen.

16. Tag bis 18. Tag: Erneute Einreise nach Botswana und Bootsausflug ins Okavango Delta

Wieder ein Grenzübertritt, der zügig und problemlos erledigt wird und wir fahren bis zur Nguma Island Lodge im Nordwesten Botswanas. Hier bildet der Okavangofluss den sogenannten „Pfannenstiel“ aus, bevor sich weiter im Südosten das Delta gewaltig ausweitet. Bei der Lodge wird die Ausrüstung auf Mokoros (Einbäume) verladen und es folgt eine geruhsame Fahrt durch die Papyrusbestandene Fluss- und Deltalandschaft. Einheimische Begleiter staken die Boote auf dem glasklaren Wasser zum Übernachtungsplatz im Okavango Delta. Eine Übernachtung auf einer Insel oder Sandbank in der Stille des Deltas ist auch heute noch ein besonders beeindruckendes Erlebnis.

19.Tag: Reservetag...

der wo notwendig oder an einer besonders schönen Stelle eingefügt wird.

20. bis 21. Tag: Rückfahrt nach Windhoek via Ghanzi und Übernachtung in der namibischen Kalahari/Rückflug

Nach der Rückkehr aus der Zauberwelt des Deltas steht die Rückfahrt zur Grenze von Namibia an, wo sich der Kreis in der Kalahari Bush Breaks Lodge wieder schließt. Eine überaus abwechslungs- und erlebnisreiche Reise geht zu Ende. Wir genießen ein letztes gemeinsames Abendessen am Rande der Kalahari.

Wenn alles gut gelaufen ist, bleibt sicher noch etwas Zeit, den einen oder anderen Buchladen oder das Craft Center mit Shops und Galerien in Windhoek zu besuchen.

Gegen Abend des nächsten Tages wird der örtliche Guide die Gruppe zum Flughafen in Windhoek bringen und es erfolgt das Einchecken zum Rückflug Windhoek - Frankfurt.

Ankunft in Frankfurt in der Regel am Morgen des 22. Tages.

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Termine & Preise 2011

Bei dieser Tour planen wir momentan keine
regelmäßigen Termine und Preise.
Wunschterine für komplette Gruppen/
Interessenkreise ab 5 Personen sind jedoch möglich.
Wenden Sie sich gern an uns!

Leistungen

Zusätzliche Kosten

Visumgebühren für Zimbabwe und Eintrittsgebühren zu den Wasserfällen*. Persönlich bestellte Geträn-ke/Essen, bzw. Kasse für Softdrinks u. alkoholische Getränke. Individuelle Besichtigungen und mit fakultativ bezeichnete Veranstaltungen und Bootsfahrten, Trinkgelder, Unvorhergesehenes.

* zahlbar vor Ort, in US-Dollar; z.Zt. 30,- + 20,- USD.

Flugkosten (Air Namibia)

Flüge bei Air Namibia können wir für Ihre Kleingruppe gern buchen.
Je nach verfügbarer Tarifklasse ab etwa 900 €, inkl. Steuern und Sicherheitsgebühren,
für Tickets die nicht sofort zahlbar sind, sondern erst 40 Tage vor Abflug.
Rail & Fly mit Air Namibia kostenlos.

Teilnehmerzahl mindestens 5, maximal 12 Personen

Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei nur 5 Personen. Wir garantieren exklusive, kleine Gruppen, die von lizensierten Guides betreut werden. Es handelt sich nicht um Einbuchungen in Großgruppen bei sog. „regelmäßigen Safariabfahrten“.

Falls nur 5 Teiln. gebucht haben, so wird die Tour mit nur einem Fahrzeug gefahren (Safari-Landrover 145, mit 6 Türen, 8 Sitzen inkl. Fahrersitz, wovon nur 6 belegt werden.). Ein Satellitentelefon ist in diesem Fall mit an Bord.

Zelt

Gute 2-Personen-Zelte stehen während des Tour zur Verfügung.

Ausrüstungsliste/Literatur

Bei Buchung erhalten Sie eine detaillierte Ausrüstungsliste; eine ausführliche Literaturliste finden Sie auf unseren Internetseiten.

Wichtige Informationen zu den Anforderungen

Klimaverträglichkeit, körperliche Beweglichkeit, flexible und tolerante Einstellung und Bereitschaft zum Mithelfen beim Gepäckverladen und bei gelegentlichen kleinen Küchenarbeiten.

Geduld bei den Fahrtstrecken, auch während der Pirschfahrten.

Die Bereitschaft, sich mal ein Sandwich und eine Flasche Mineralwasser zu kaufen, wenn der Fahrer beschäftigt ist und sich um Fahrzeug, Ausrüstung und Ergänzung der Verpflegung kümmert (z.B. an Tankstellen/Werkstätten, bei Supermärkten).

Die Bootsexkursion in das Okavangodelta hat zwar keinen "Survival-Charakter", erfordert jedoch etwas Flexibilität, das Gepäck muss dabei auf ein Minimum reduziert werden.

Tageseinteilung

Die im obigen Tourenverlauf angegebenen Einteilungen, wie “1. Tag”, “2. Tag” etc. sind nur ca. Angaben. Absichtlich verzichten wir in der Beschreibung auf eine starre Einteilung. Dies würde dem Charakter dieser herrlichen Campingtour mit zeitweiligem Expeditionscharakter voll und ganz wiedersprechen.

Viele Übernachtungsplätze müssen bei den Naturschutzbehörden vorreserviert werden. Sollten diese Plätze überfüllt oder nicht mehr frei sein, so kennt unser örtlicher Partner entsprechende Alternativen und ändert die Route (sicherlich in Ihrem Sinne) leicht ab.

Landkarten

Übersichtskarten finden Sie in guten Buchhandlungen mit Fachabteilung für Landkarten oder bei Ausrüstern wie Firma Därr in München oder Firma Woick in Filderstadt. Ihr Tourenleiter führt detaillierte Karten mit, in die Sie unterwegs jederzeit Einblick nehmen können.

Ergänzende Informationen zur Reiseregion Namibia/Südliches Afrika

Bürger der BRD, der Schweiz und Österreichs benötigen kein Visum, jedoch einen Reisepass, der noch mindestens ein halbes Jahr Gültigkeit besitzt. Impfungen sind nicht vorgeschrieben, Malariaprophylaxe wird empfohlen.

Siehe auch „Ländermerkblatt Südliches Afrika“, welches wir für Sie zum Ausdrucken vorbereitet haben.

Änderungen vorbehalten.

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