Soeben sind wir zurück aus...
dem Norden Namibias: Damaraland und Kaokoveld









Die Ranger vom Save the Rhino Trust (SRT) Namibia bitten Sie um finanzielle Unterstützung.
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Im Sommer dieses Jahres waren wir mit einigen SUNTOURS Reiseleiterinnen und einem unserer Expeditionsleiter aus Südalgerien in Namibia auf Informationstour. Im Wesentlichen fuhren wir Teilstrecken unsrer Reise ›Kaokoveld & Damaraland‹ ab, da die Reisebeschreibung überarbeitet wird und neue Entdeckungen eingebracht werden sollen.

Von Windhoek auf kleinen Fahrspuren durch das Damaraland bis ins Kaokoveld

Wir wollten es geruhsam angehen und beschlossen daher spontan vor Ort über Swakopmund zu fahren, um dort nochmals einen Versorgungspunkt zu haben.
Das Fahrzeug klarzumachen, die Ausrüstung zu sichten, einen zweiten Geländewagen bei einem zuverlässigen Vermieter abzuholen und dann noch alle Einkäufe für viele Tage zu erledigen – das alles wäre für den ersten Tag in Namibia doch etwas heftig gewesen!

So fuhren wir gemächlich bis zur Spitzkoppe, sicherlich ein wohlbekannter Platz, aber immer noch sehr gut um ›anzukommen‹. Es gibt dort nach wie vor herrliche, ruhige Plätze zwischen den roten Granitkuppen und man kann eine kleine Wanderung unternehmen.

In Swakop wurden nochmals die Supermärkte konsultiert, die Buchläden durchstöbert, gutes, haltbares Brot gekauft und das eine oder andere Technische ergänzt.

Erstes Ziel ›ganz draußen‹ war dann der Messum-Krater westlich des Brandberges. Sylvia und ich waren vor einigen Jahren schon einmal dort,Im Messum Krater alWanderung im Messum Kraterlerdings mit nur einem Fahrzeug. Nun, mit zwei Geländewagen, konnten wir die Granit- und Sandlandschaften ausgiebiger erkunden.

Die Theorie, dass es sich um einen Einschlagskrater handelt dürfte sich kaum aufrecht erhalten lassen, die meisten Fachleute sprechen von einem verwitterten Vulkankrater. Wir übernachteten auf dem südlichen Kraterrand, von hier aus kann ein geschultes Auge noch die Kraterform nachvollziehen.

Nach dem Abendessen – wir wollten es uns gerade am Lagerfeuer gemütlich machen – gab es ein Lehrstück in Sachen ›Wüste Namib: Nebelwüste‹ und ›Flechten und Welwitchien leben vom Tau‹: Der Wind drehte sich und wehte mit leichter Brise vom Atlantik her. In kürzester Zeit überzog der Küstennebel den Krater, die Temperatur sank rapide um mehrere Grad und an Pflanzen, Flechten und Sandrippeln bildeten sich kleine Tautropfen. Nach einer knappen Stunde war der Spuk vorbei, der Nebel verzog sich, die Sterne leuchteten wieder über uns. Es ist immer wieder ein Wunder zu sehen mit welch geringer Wassermenge die Pflanzen- und Tierwelt der Namib leben kann und welche Techniken von der Natur angewandt werden, um die winzigen Wassermengen zu sammeln und zu verwerten.

Wir durchquerten den Krater zum Brandberg hin, dessen Westwand rosé beleuchtet den Weg wies. Unsere kleine, ›heimliche‹ Piste brachte uns sicher ins nördliche Damaraland, bis zum Trockenfluss Huab. Vorher jedoch war der Ugab zu durchqueren, der den Brandberg nördlich umfließt. Unter schattenspendenden Bäumen befindet sich ein kleines Camp für Touristen, welches vom Save the Rhino Trust unterhalten wird. Einerseits ist esMit freundlicher Genehmigung des SRT basecamp für die Ranger der Region, zweitens wird etwas Geld eingenommen, welches der lokalen Bevölkerung zu Gute kommt und auch ein Zuschuss für die aufwändigen Rhino-Patrouillen ist. Im Camp erfuhren wir von den Geldsorgen des SRT-Namibia, wir bitten Sie deshalb den obenstehenden Link zu beachten.

Doch nun zurück zu unserer Fahrt von der Brandberg-Region zum Huab. Unser Weg führte uns durch absolut einsame Wüste und Halbwüste im Damaraland und unsere große Hoffnung war natürlich mal wieder, Wüstenelefanten außerhalb der Trockenflusstäler zu sehen. Der Traumplatz hierfür wäre das goldene Dreieck im Zusammenfluss von Huab und Aba Huab. Die Landschaft wird von Insidern "Rendezvous" genannt, weil die beiden Flüsse sich dort treffen. Das große Glück mit den Elefanten auf den weit geschwungenen Hügeln von "Rendezvous" blieb uns zwar leider mal wieder versagt, zu groß wäre der Zufall gewesen. Aber die Schönheit dieser Landschaft (...und wir sind viel gewöhnt...!) ließ uns dennoch ehrfürchtig innehalten.

Über den Verwaltungsort Opuwo erreichten wir das Kaokoveld.

Bald wird weitergeschrieben, Fotos werden eingefügt....

Ihr R. Jarosch

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