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Ein Informationsblatt der

SUNTOURS GmbH Expeditionen Karawanen Trekking

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Merkblatt "was Sie über unsere Reisen wissen sollten..."

Für die von SUNTOURS selbst veranstalteten Reisen in
der Sahara, in Westafrika und im südlichen Afrika.

bitte unbedingt lesen.....

Anmeldung/Teilnehmerzahl

7 TeilnehmerInnen sind erforderlich, die durchschnittliche Gruppenstärke liegt meist bei 8 - 10 Personen. Wenn Sie Detailinformationen bestellen, finden Sie ein Anmeldeformular beigefügt. Bitte erkundigen Sie sich bei/vor Anmeldung über den aktuellen Stand der Dinge bzgl. der von Ihnen ausgewählten Tour. Ihre Teilnahme wird nach Eingang der Anmeldung von uns bestätigt, beigeheftet erhalten Sie den Insolvenzschein und die Police der Reiserücktrittskostenversicherung. Gleichzeitig bitten wir um eine Anzahlung von 10% des Reisepreises (maximal jedoch Euro 255,--), damit Ihre Buchung Gültigkeit behält. Der restliche Reisepreis wird 30 Tage vor Reisebeginn fällig. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie am Ende dieser Broschüre.

Fahrzeuge

Bei unseren Expeditionen und Reisen in Westafrika und der Sahara sind wir mit geländegängigen Fahrzeugen wie z.B. TOYOTA oder NISSAN 4 WD unterwegs, teils aus unserem eigenen Fuhrpark, oft jedoch mit gemieteten Fahrzeugen von örtlichen Agenturen. In Marokko sind die Straßenverhältnisse nicht so schwierig, so dass wir auch robuste Kleinbusse mit Allrad- oder Synchroantrieb einsetzen können.

Im Südlichen Afrika greifen wir auf Fahrzeuge der örtlichen Agenturen oder Autovermieter zurück, wie z.B. VW-Bus Syncro, Toyota Landcruiser, Landrover 110, 130 oder 140, Nissan-Safari-Truck.

Die unterschiedlichen Fahrzeugtypen bieten Platz für 4, 6 oder 8-10 Teilnehmer; in der Regel sind die Sitze in Fahrtrichtung angeordnet. In den Fahrzeugen müssen enorme Mengen an Sprit, Wasser und Ausrüstung verstaut werden; so findet das Gepäck meist auf dem Dachgepäckträger Platz.

Übernachtung

In der Sahara ziehen es viele unserer Kunden vor, unter freiem Himmel zu übernachten; das Schlafen "à la belle étoile" gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen einer Saharareise. Wer sich jedoch im Zelt wohler fühlt, kann selbstverständlich bei Anmeldung ohne Aufpreis ein Zelt bestellen. Wir benutzen einfache 2-Personen-Kuppelzelte, die leicht aufzubauen sind. Während mehrtägiger Wanderungen (wie z.B. in den Tassili-Landschaften), sollten wir besonders sparsam mit Zeltwünschen sein, um die Tragetiere nicht zu sehr zu belasten. Seien Sie versichert, die einheimischen Führer und auch wir kennen sehr schöne, windgeschützte Lagerplätze.

In Westafrika stellen wir grundsätzlich Zelte oder Moskitonetze für alle Teilnehmer zur Verfügung, ebenso in Marokko und im Südlichen Afrika.

Jeder Gast erhält eine Schaumstoff- bzw. Isomatte zur Verfügung gestellt, einen guten Schlafsack bringt sich natürlich jeder selbst mit. Falls erforderlich (z.B. Ankunfts- und Abreisetag, Aufenthalt in Städten) kann die Übernachtung im Hotel erfolgen (ob diese Kosten inklusive sind, entnehmen Sie bitte der jeweiligen Leistungsbeschreibung). Gebühren für Campingplätze werden von SUNTOURS Expeditionen getragen.

Reisebegleitung

Ein im Studiengang "Touristik" ausgebildeter Reisebegleiter würde in Wüste und Busch vor unlösbaren Problemen stehen. Unsere freien Mitarbeiter sind Praktiker, Individualisten, Afrikaliebhaber mit Reiseerfahrungen in ariden und hyperariden Regionen. Sofern deutsche Fahrer eingesetzt werden, sind diese Ihre Ansprechpartner. Gleichzeitig ist der Fahrer aber auch zuständig für Fahrzeuge, Wasser- u. Treibstoffversorgung, Navigation...

Wenn wir mit einheimischen Mannschaften unterwegs sind, ist der europäische Begleiter die "Brücke" zwischen Gruppe und Einheimischen. Erwarten Sie bitte keinen auswendig gelernten Vortrag an der dritten Düne links - Gespräche über Land und Leute ergeben sich meist abends am Lagerfeuer, in Pausen, meist unter Einbeziehung der einheimischen Crew. Morgens findet in der Regel eine Kurzbesprechung anhand der Karte über den möglichen Tagesverlauf statt. Bitte unterstützen Sie unsere Mitarbeiter, damit die Reise für alle Beteiligten ein Erfolg wird.

Verpflegung...

aus der "Expeditionsküche" unterwegs ist im Reisepreis enthalten und besteht in der Regel aus Frühstück, leichtem Mittagsimbiss und einer warmen Abendmahlzeit. Die Verpflegung ist - den örtlichen Verhältnissen entsprechend - gut, reichhaltig und möglichst abwechslungsreich. Es gibt nicht nur Konservenküche, soweit es möglich ist, wird die Bordküche durch Frischwaren bereichert. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten freuen wir uns auf Ihre aktive Mithilfe, sofern wir keinen Koch bei uns haben.

An Getränken gibt es bei uns morgens wahlweise Kaffee oder Tee, tagsüber Wasser und gelegentlich "Limonade" aus Mineraltabletten oder löslichem Pulver. Abends dann natürlich eine Runde Tee am Lagerfeuer. Softdrinks, Cola- oder Bierdosen haben wir in der Regel nicht an Bord (kleine Ausnahmen in Namibia).

In Städten und Ortschaften gibt es auch in Afrika Gelegenheit, zur Abwechslung mal Essen zu gehen; die Kosten hierfür trägt jeder selbst.

Für den kleinen Hunger zwischendurch empfehlen wir Ihnen, einen Vorrat von z.B. Nüssen, Keksen, Müsli-Riegeln, Trockenobst usw. mitzubringen oder sich auf Märkten bzw. in Läden frisches Obst, Kekse u.ä. einzukaufen.

Gegessen wird in der Sahara meist auf einer im Sand ausgebreiteten Decke, da wir Klapptische und -stühle nur in Westafrika und im Südlichen Afrika mitführen.

Wasserversorgung

Während unserer Touren führen wir einen ausreichenden Wasservorrat mit uns. Ausreichend bedeutet, dass wir Trinkwasser bisher noch nie rationieren mussten, wir uns jedoch beim Verbrauch von Wasch- und Spülwasser auf ein absolutes Minimum beschränken müssen. Für Ihre persönliche Hygiene empfehlen wir die Mitnahme von "Feuchties", Gelegenheit zur ausgiebigeren Wäsche gibt es hin und wieder an Wasserstellen, Brunnen oder auf Campingplätzen, wobei strikt darauf zu achten ist, dass Brunnen nicht durch Seife oder Waschpulver verunreinigt werden.

Zur Aufbereitung von Brunnenwasser oder Wasser aus Regenwasserstellen und Flüssen führen wir die notwendigen Chemikalien mit. Nur in Ausnahmefällen werden kleine Mengen Wasser gefiltert. Jeder Teilnehmer sollte Micropur in Tablettenform dabeihaben, um auch unabhängig von der Gruppe Wasser keimfrei machen zu können.

Empfindliche Gemüter sollten sich bereits vor der Anmeldung darüber klar werden, dass meist kein Mineralwasser (außer in wenigen Städten) aufzutreiben ist. Zudem ist es nicht möglich, den enormen Wasserbedarf einer Expeditionsgruppe mit Mineralwasser zu decken. Da hilft nur die eiserne Regel, an jedem Brunnen oder Wasserloch die Kanister nachzufüllen...

Wer diesbezüglich Bedenken hat, dem empfehlen wir eine Tour im Südlichen Afrika, dort ist die Wasserversorgung problemloser.

Ökologie...

Aus ökologischer Sicht sind viele unserer Touren nur schwer vertretbar. Expeditionsreisen als naturnah und umweltfreundlich anzubieten ist eine fragwürdige Sache, ist es doch Fakt, dass wir fliegen müssen, dann oft mit Transferbussen und - während der eigentlichen Tour - mit Geländewagen unterwegs sind. Nach unserer Auffassung kann man aber Schäden mindern, bitte beachten Sie die Hinweise in unserer Ausrüstungsliste und helfen Sie uns bei einer möglichst akzeptablen Müllentsorgung.

Mit großer Freude stellen wir fest, dass unsere Karawanentouren (Meharees) und Trekkingtouren immer beliebter werden. Mehr wandern als fahren heißt geruhsam und intensiv mehr erleben, ohne Fahrzeugspuren zu hinterlassen.

Nun brauchen wir aber nicht mit unendlich schlechtem Gewissen reisen. Völkerverständigung, Einsichten und Einblicke in andere Kulturen gewinnen, Freundschaften und Partnerschaften schließen... dies können positive Resultate unserer Touren sein, unabdingbar für ein Denken über die Grenzen der Kontinente hinweg.

Visa, Impfungen

Unsere Detailinformationen oder Ländermerkblätter enthalten die nötigen Informationen zu Visa und Impfungen.

Falls Visa erforderlich sind, erhalten Sie zusätzlich von uns rechtzeitig vor Reisebeginn ein Info-Blatt, sowie auch die Antragsformulare für die entsprechenden Visa. Dem Info-Blatt können Sie alle Hinweise zum Ausfüllen der Formulare entnehmen, sowie weitere Einzelheiten zur Beantragung und zu den jeweiligen Impfvorschriften.

Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, für die ordnungsgemäße Beschaffung der Visa und Einhaltung der Bestimmungen Sorge zu tragen. Eine weitere Informationsquelle können die Internetseiten des Auswärtigen Amtes sein: http://www.auswaertiges-amt.de

Versicherungen

Im Reisepreis ist eine Reiserücktrittskostenversicherung eingeschlossen, sowie die Sicherung Ihres Reisegeldes.

Zusätzlich empfehlen wir den Abschluss einer kombinierten Reisegepäck-, Haftpflicht-, Unfall- und Krankenversicherung mit Rücktransport im Fall der medizinischen Notwendigkeit. Unterlagen hierüber senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Tagesablauf/Streckenverlauf

Wüste und Busch lassen sich nicht in einen starren Tagesablauf pressen. Einteilungen wie 1. Tag, 2. Tag usw. sind an den Gegebenheiten vorbeigeplant. Vom beschriebenen Reiseverlauf kann - und muss manchmal sogar - abgewichen werden, was Flexibilität und Improvisationstalent von Teilnehmern und Fahrern/Reisebegleitern fordert. Bei der Planung unserer Reisen legen wir großen Wert darauf, die Fahrstrecken möglichst kurz zu halten, um genügend Zeit für Spaziergänge und Fotopausen zu haben. Es lässt sich jedoch nicht vermeiden, dass bei den Touren, die Großräume umfassen, weite Entfernungen zurückgelegt werden müssen und dementsprechend viel gefahren wird. Wir können Afrika nicht zerschneiden und neu - hübsch reisegerecht - wieder zusammenkleben!

Besorgen Sie sich zur Vorbereitung Ihrer Reise zumindest die Michelin-Karte Nr. 741, die einigermaßen Überblick über die Sahara und Westafrika gibt. Für das südliche Afrika gibt es die Michelin Nr. 746.

Bitte beachten Sie auch unsere Literaturliste im Internet.

Strapazen und Unvorhergesehenes

Grundsätzlich ist jeder gesunde Mensch in der Lage an unseren Reisen teilzunehmen. Ein normales Maß an körperlicher Fitness ist jedoch unbedingt notwendig. Falls Sie Bedenken haben - rufen Sie uns an und sprechen Sie mit uns. Informieren Sie uns auch unbedingt, wenn Sie an einer chronischen Krankheit oder Allergie leiden. Bedenken Sie bitte, dass selbst einfachste medizinische Versorgung oft erst nach mehreren Tagen Geländefahrt erreicht werden kann. Funk ist uns in den meisten Gebieten verboten, bzw. Funkgeräte oder Mobiltelefone sind zwecklos, da es kein entsprechendes Netz gibt oder die Geräte von den Behörden nicht genehmigt werden. Ausnahmen, bzw. bessere Strukturen diesbezüglich: Marokko, Namibia und Botswana.

Satellitentelefongeräte: Das Mitführen dieser Geräte ist nicht Gegenstand unserer Leistungen. Wir und unsere Partner verfügen zwar über mehrere Satellitentelefongeräte, bei welcher Tour diese mitgeführt werden entscheiden allein wir, auch unter der Berücksichtigung des Umstandes, dass Beschlagnahmung durch die örtlichen Behörden droht. Sollte bei der einen oder anderen Tour ein Telefon dabeisein, so steht dies nicht für allgemeine Telefongespräche zur Verfügung.

Bevor wir diesen Abschnitt beenden, weisen wir nochmals klar darauf hin, dass Reisen mit Expeditionscharakter zeitweise anstrengend sein können und keinen Komfort im europäischen Sinne bieten. Afrika lässt sich nun mal nicht staubfrei, klimatisiert und durch getönte Scheiben erleben. Die Akzeptanz anderer Völker und unserer einheimischen Begleitmannschaften sollte selbstverständlich sein, ebenso aber auch die Toleranz gegenüber Ihren Mitreisenden.

Hin und wieder brauchen wir auch Ihre Mithilfe bei der täglichen Kleinarbeit wie Küchendienst, Wasserauffüllen, Zeltaufbau, Markteinkäufe, Geduld bei den üblichen Formalitäten, etc.

Bei unvorhergesehenen Ereignissen, die es unterwegs auf Pisten und Straßen und bei den Flugan- und -abreisen manchmal gibt, haben wir gelernt zu improvisieren und Lösungen zu finden, was unter Umständen einige Geduld, Verständnis und Hilfestellung Ihrerseits erfordert.

Flüge, An- und Abreise

Wie aus unserem Programm ersichtlich, versuchen wir den für die jeweiligen Touren günstigsten Ausgangspunkt anzufliegen. Dass es dabei hin und wieder kurzfristig Änderungen geben kann, hat u.a. auch mit den großen organisatorischen Problemen der Flüge in die Sahara und nach Afrika allgemein zu tun.

Verzögerungen und Flugplanänderungen erfordern Geduld; bisher sind wir fast immer noch am vorgesehenen Tag zurückgekehrt, auch wenn die Warterei und das Einchecken nervig und anstrengend waren.

Wie bei Expeditionsreisen üblich, behalten wir uns vor, dass die Gruppe bis zum Ausgangspunkt der Exkursion ohne Begleitung fliegt. Wenn irgend möglich, sind wir jedoch selbst beim Abflug in Frankfurt dabei, um Hinweise für die An- und Abreise zu geben.

Fotografieren

Fotografen kommen während unserer Reisen in den Genuss besonders ästhetischer Motive. Wenn möglich, legen wir gern individuelle Fotopausen ein. Wir weisen jedoch nachdrücklich darauf hin, dass bei der Motivsuche - vor allem wenn es um Menschen geht - Rücksicht genommen werden muss und gegebenenfalls mit den Betroffenen eine Übereinstimmung erzielt werden sollte. Kurz gesagt: die Begrüßung durch das "Glasauge Kamera" wollen wir vermeiden.

Wenn Sie Fragen haben, zur geeigneten Ausrüstung bzw. Material, wenden Sie sich bitte an uns.

Klima

Westafrika - Spätherbst, Winter: kühlste Zeit in Westafrika, sehr angenehme Tagestemperaturen, Durchschnitt 25°C, nachts erholsam kühl, bis ca. 12°C

Westafrika Ostern: noch sehr gute Reisezeit vor der großen Hitze, Fußmärsche noch gut möglich, Durchschnittstemperaturen tagsüber um 35°C, nachts angenehme Abkühlung

Sahara Herbst: sehr angenehme Reisezeit mit Maximum um 30°C über Mittag, guter Daunenschlafsack erforderlich, ebenso eine warme Jacke, für abends.

Sahara Weihnachten / Winter: kontinentales Klima, tagsüber sonnig mit meist klarem Himmel und idealem Fotolicht. Bei starkem Nordostwind auch tagsüber kühl, nachts zum Teil kalt bis sehr kalt, im Hochgebirge oder auf Plateaulandschaften auch Minustemperaturen. Hervorragender Daunenschlafsack, Daunenjacke, Kopfbedeckung und warme Skiunterwäsche machen das Ganze zu einer guten Reisezeit, zumal wir im Winter keine Probleme bei längeren Fußmärschen oder Dünendurchquerungen mit den Fahrzeugen haben.

Sahara Frühjahr: ideale Reisezeit vor der großen Hitze, tagsüber zwischen 30°C und 38°C, nachts nicht unter 10°C.

Die Ausrüstungsliste "Sahara" enthält eine Klimatabelle.

Südliches Afrika: je nach Region ist die beste Reisezeit unser Frühjahr, der Sommer oder der Spätsommer, mit klarem Licht, sonnigen Tagen und in höheren Lagen kühlen Nächten. Mehr darüber in der NAMIBIA-Info.

Noch Einige Bemerkungen zum Tourismus in Länder der sog. 3. Welt

Unsere Reisen führen fast ausschließlich in Länder der sog. 3. Welt und die Problematik dieses Tourismus ist uns sehr wohl bewusst. Wir bemühen uns deshalb, auf die besonderen Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern einzugehen und fühlen uns in jeder Beziehung als Gäste und Besucher und nicht als überlegene "Devisenbringer".

Respekt vor der kulturellen Andersartigkeit der Menschen, Höflichkeit gegenüber offiziellen Stellen und freundliches Verhalten, sind nach unserer Ansicht die beste Form, um Land und Leute kennenzulernen.

In den letzten Jahren sind wir mehr und mehr dazu übergegangen, mit einheimischen Partnern zu kooperieren. Soweit aufzutreiben, kaufen wir Verpflegung und Ausrüstung im jeweiligen Reiseland ein, fördern nachweisbar örtliche Strukturen und unterstützen Schulprojekte. Jeweils über das aktuelle Projekt existieren Projektbeschreibungen. Wir haben das Wort "nachweisbar" eingefügt, denn mit schnell hingeworfenen Formulierungen wie "...wir helfen den Tuareg" wird z.Zt. gern Werbung gemacht.

Sondertouren

Für interessierte Gruppen, wie z.B. Geologen, Ethnologen oder Botaniker, führen wir auf Wunsch gern Sondertouren durch, die wir jeweils nach den Vorstellungen der Gruppe ausarbeiten. Dabei können Sie sich auf unsere Erfahrungen stützen, die wir während zahlreicher wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Expeditionen in den langen Jahren unserer spezialisierten Arbeit in Afrika gewonnen haben. Bei Interesse bitten wir um rechtzeitige Anfrage, da wir mit Aufträgen von Universitäten, Hochschulen und Instituten oft über längere Zeiträume ausgelastet sind.

Ausrüstung/Gepäck

Sie erhalten von uns nach Anmeldung zusammen mit Ihrer Buchungsbestätigung eine Ausrüstungsliste mit den nötigen Informationen. Vorab sei jedoch gesagt, dass es wichtig ist, sich nicht mit zuviel Gepäck zu belasten, im eigenen wie auch unserem Interesse. Die oft schwierige Streckenführung unserer Touren erfordert die Limitierung Ihres Gepäcks auf ca. 12 kg plus kleines Tagesgepäck.

Mitwirkungspflicht & Informationspflicht

Positive Mitarbeit und praktische und moralische Unterstützung der "Crew" sind bei Reisen in sog. Schwellenländer, 3. und 4.-Weltländer selbstverständlich. Darüber hinaus weisen wir darauf hin, dass es Ihre Pflicht ist, sich an Hand von Literatur, Karten und Nachrichten bereits vor der Tour über Entfernungen, örtliche Gegebenheiten und Sitten, Klima- und Windverhältnisse sowie über die Sicherheitslage zu informieren.

Stand: Juli 2005

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